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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Abend am heimatlichen Strom Gedichte über Koblenz und den Rhein lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Abend am heimatlichen Strom</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 23:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Abend am heimatlichen Strom Gedichte über Koblenz und den Rhein lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wir gingen spät noch auf dem Uferweg, und hörten wir im Schilf das dunkle Glucksen, in knorrigen Silberweiden Flügel müde flattern, gedachten wir versunkener Pfade, südlicher, wo unsre Schritte süßer knirschten ein und feurig Odem uns vom blauen Golf noch wehte abendlich. Doch bogen ab wir aus dem Dämmergrund, und faule Witterung verstrich im Dunst [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/abend-heimatlichen-strom/">Abend am heimatlichen Strom</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir gingen spät noch auf dem Uferweg,<br />
und hörten wir im Schilf das dunkle Glucksen,<br />
in knorrigen Silberweiden Flügel müde flattern,<br />
gedachten wir versunkener Pfade, südlicher,<br />
wo unsre Schritte süßer knirschten ein und feurig<br />
Odem uns vom blauen Golf noch wehte abendlich.</p>
<p>Doch bogen ab wir aus dem Dämmergrund,<br />
und faule Witterung verstrich im Dunst<br />
von herben Kräutern. Bald zackte sich das Rebenblatt,<br />
der trunkenen Schwermut Sonnenzeichen,<br />
vor einer blauen Höhe, die zart hinunterblaßte<br />
wie die Hortensie, wenn sie unter Schatten schläft.</p>
<p>Doch mieden wir den steilen Rebenpfad,<br />
der uns in Jugendtagen oft zum Kreuz geführt,<br />
an dessen Fuß bisweilen traulich Kerzen flammten,<br />
und auch wir hatten kleine dort entzündet.<br />
So kamen wir zur morschen Eichenbank<br />
und blickten zwischen Brombeerbüschen<br />
und Gestrüpp hinab auf jenes stille Bild,<br />
das uns im Herzen kindlich-wahr geblieben.</p>
<p>Der graue Kirchturm, der mit seinen Glocken<br />
uns den hohen Tag erbaut, der Schiefer,<br />
fremden Glanzes, wie es Blätter sind im Abendtau,<br />
der träge Strom, der Strom, der noch im Halbschlaf<br />
seine Wellen sacht das Röhricht zittern ließ,<br />
der Strom, der uns noch blaue Ankunft rauschte,<br />
war schon das trübe Menschenwort versiegt.</p>
<p>Du wiesest mir die Stelle, wo das Schicksal<br />
die unsichtbare Schneise in den Uferschlamm<br />
geschnitten habe. Oder war es eine Nymphe,<br />
die mit Veilchenblicken ihn, mit ihrer Lenden<br />
milchig-weißem Schaum den Dichter in das Dunkel<br />
lockte? Sie war die Tochter ja des Flusses,<br />
und war er nicht sein Sohn, floß nicht sein Vers<br />
wie seine Wellen sanft und hatte keine Bleibe,<br />
als nur für einen Augenblick den Schimmer uns<br />
zu spiegeln, des Himmels Blitz, den Kuß des Monds?</p>
<p>&nbsp;</p>
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