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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Abendlicher Dank philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Abendlicher Dank</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2022 23:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ich klopfte an des Dichters Pforte, daß ich lauschte hohem Worte und von seines Mundes Blume fiele Tau auf meine trockne Krume. Doch der Dichter lag gehüllt in dämmerbleichem Tuche, das Blatt der Stirn zerknüllt, die Hand schlaff auf dem Buche, das er, das ihn nicht ausgelesen, als wär die Dichtung nur, Gelispel auf der [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/abendlicher-dank/">Abendlicher Dank</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich klopfte an des Dichters Pforte,<br />
daß ich lauschte hohem Worte<br />
und von seines Mundes Blume<br />
fiele Tau auf meine trockne Krume.<br />
Doch der Dichter lag gehüllt<br />
in dämmerbleichem Tuche,<br />
das Blatt der Stirn zerknüllt,<br />
die Hand schlaff auf dem Buche,<br />
das er, das ihn nicht ausgelesen,<br />
als wär die Dichtung nur,<br />
Gelispel auf der Spur,<br />
ein Schlaf im Schnee gewesen.</p>
<p>So wandte ich mich um zum Tage,<br />
ob heißer Hauch die Klage<br />
mir von den Lippen wischte,<br />
in das Gemüt, das taube,<br />
des Sommers Natter zischte,<br />
ob’s grünte noch im Staube.<br />
Ich lugte durch Gezweige,<br />
was unverhofft sich zeige.</p>
<p>Dort hüpft zum Kind ein Hündchen,<br />
bringt ihm den Ball, den roten,<br />
in seinem treuen Mündchen,<br />
und legt die Wuschel-Pfoten<br />
ihm auf das Knie gar sacht.<br />
Da hab ich alles es bedacht.</p>
<p>Als sie sich wieder trollten,<br />
und Schäfchenwolken schmollten,<br />
wie Schattenspiel-Figürchen<br />
schlüpften in ein Gartentürchen,<br />
ward mein Heimweh überblaut<br />
von azurnen Veilchen.<br />
Hab noch ein stilles Weilchen<br />
das goldne Abendweben,<br />
süß erlöschend Leben,<br />
dankbar angeschaut.</p>
<p>&nbsp;</p>
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