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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Abnehmender Mond lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Abnehmender Mond</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Feb 2022 23:08:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmender Mond lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Er war behext von diesem Mädchen, sie war der Mond, der selber sich verzehrt, die Träne hat die Knospe nicht genährt, er schwebt dahin, ein Silberfädchen. * Der Mond nimmt ab, von Stunde zu Stunde, das Wasser sickert in die Erde, dann blüht er auf, der knospenrunde, wie wogt der Halme Huldgebärde. * Ist es [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/abnehmender-mond/">Abnehmender Mond</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Er war behext von diesem Mädchen,<br />
sie war der Mond, der selber sich verzehrt,<br />
die Träne hat die Knospe nicht genährt,<br />
er schwebt dahin, ein Silberfädchen.</p>
<p>*</p>
<p>Der Mond nimmt ab, von Stunde zu Stunde,<br />
das Wasser sickert in die Erde,<br />
dann blüht er auf, der knospenrunde,<br />
wie wogt der Halme Huldgebärde.</p>
<p>*</p>
<p>Ist es Dämmerlicht der Frühe,<br />
sinkt herab die Abendstunde?<br />
Hoffst du, daß die Rose glühe,<br />
bald sich schließt des Tages Wunde?</p>
<p>*</p>
<p>Es locken Seiten wohl im Buch des Lebens<br />
mit zartumrankten Initialen,<br />
wer da geblüht, du fragst es dich vergebens,<br />
der Rest steht leer wie leere Schalen.</p>
<p>*</p>
<p>Ward deine Stimme leiser,<br />
erfror der Hauch, der mich umfing?<br />
Das Fenster, wo dein Schatten ging,<br />
umwuchern dürre Reiser.</p>
<p>*</p>
<p>Im Garten spielen sie wie einst<br />
verstecken, Kinder, die nicht ahnen,<br />
daß du bei ihren Rufen weinst,<br />
denn einsam ziehst du stumme Bahnen.</p>
<p>*<br />
Als müßtest du von Sehnsucht lassen<br />
und mit dem Monde schwinden,<br />
im Dämmerlicht mit Knospen blassen,<br />
die keine Falter finden.</p>
<p>*<br />
Soll das Meer der Höhe blauen,<br />
muß der Geist im Tale weilen.<br />
Sonnentages Wunden heilen,<br />
wenn im Monde Blumen tauen.</p>
<p>*</p>
<p>Voller Mond<br />
im Schnee der Blüten,<br />
Sichelmond,<br />
sie schmolzen hin.</p>
<p>&nbsp;</p>
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