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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Abschied vom Strom lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Abschied vom Strom</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Jan 2024 23:03:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied vom Strom lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Und wir gingen ohne Hoffnung auf der Liebe Wiederkehr dort am Uferschilf entlang, wo der Strom uns einst berauschte. Sprache flattert noch ein wenig Menschen, die sich nicht mehr küssen, einem zarten Vogel gleich, der verwaist im Dunkel singt. „Lieber“, sagtest du (ja, Lieber), „wo sich unsre Bahnen kreuzten, klafft ein leerer Ort für immer, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/abschied-vom-strom/">Abschied vom Strom</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Und wir gingen ohne Hoffnung<br />
auf der Liebe Wiederkehr<br />
dort am Uferschilf entlang,<br />
wo der Strom uns einst berauschte.</p>
<p>Sprache flattert noch ein wenig<br />
Menschen, die sich nicht mehr küssen,<br />
einem zarten Vogel gleich,<br />
der verwaist im Dunkel singt.</p>
<p>„Lieber“, sagtest du (ja, Lieber),<br />
„wo sich unsre Bahnen kreuzten,<br />
klafft ein leerer Ort für immer,<br />
ihn zu füllen bleibt kein Bild.“</p>
<p>Und es streifte deiner Hand<br />
blasser Flügel durch die Halme,<br />
der alsbald versank, zu müde<br />
für den Flug ins Abendrot.</p>
<p>„Liebe“, sagte ich (ja, Liebe),<br />
„wo dein Blick sich hat gefeuchtet,<br />
als mein dunkelnder ihn traf,<br />
glänzt mir Tau am schwarzen Mohne.“</p>
<p>Und ich pflückte wie im Traume,<br />
von der Hasel, die schon blühte,<br />
fern sah ich die Welt, verschwommen,<br />
fühlte bang den Flaum der Knospe.</p>
<p>Alter Strom, er rauschte weiter,<br />
doch wir hörten es nicht mehr,<br />
und wir gingen stumm wie Fremde<br />
in die Dämmerung, die Nacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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