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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Als käme eins noch zu Besuch Zeitgedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Als käme eins noch zu Besuch</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Apr 2023 22:07:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Als käme eins noch zu Besuch Zeitgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dem Andenken an eine Kriegerwitwe Als käme eins noch zu Besuch, hast du die Fliesen blankgescheuert, mit roten Knospen sanft befeuert den Schnee auf dem gestärkten Tuch. Es seufzt im Herde auf ein Scheit, und Schatten sind, die träumend wandern, laß Mondes Blicke still mäandern auf deinem zart geblümten Kleid. Zwei Gläser hast du hingestellt, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/als-kaeme-eins-noch-zu-besuch/">Als käme eins noch zu Besuch</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dem Andenken an eine Kriegerwitwe<br />
</em><br />
Als käme eins noch zu Besuch,<br />
hast du die Fliesen blankgescheuert,<br />
mit roten Knospen sanft befeuert<br />
den Schnee auf dem gestärkten Tuch.</p>
<p>Es seufzt im Herde auf ein Scheit,<br />
und Schatten sind, die träumend wandern,<br />
laß Mondes Blicke still mäandern<br />
auf deinem zart geblümten Kleid.</p>
<p>Zwei Gläser hast du hingestellt,<br />
zwei Rosen ragen in der Vase,<br />
ein Bausch aus transparenter Gaze<br />
hat sich vor seinem Bild gewellt.</p>
<p>Selene, die Traumbilder liebt,<br />
hat Glas um deinen Schmerz gegossen,<br />
wie ein Insekt, von Harz umflossen,<br />
hat er das feuchte Gold getrübt.</p>
<p>O schrick nicht auf, als hätte wer<br />
gepocht an der vereisten Scheibe,<br />
es war nur eine Hand der Eibe,<br />
die müde sank, von Rätseln schwer.</p>
<p>Die Tür laß zu, kein Lied ist sacht<br />
auf öder Schwelle dir erklungen,<br />
ein Eiskristall nur ist zersprungen<br />
in deines Herzens Brunnenschacht.</p>
<p>Es funkelt kalt der Venus Blick<br />
auf die verscharrt, fern, ohne Amen,<br />
aufs kahle Kreuz mit seinem Namen.<br />
Er kommt nicht mehr, nicht mehr zurück.</p>
<p>&nbsp;</p>
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