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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Am Abend war es still lyrische Gedichte Zeitgedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Am Abend war es still</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Jan 2018 23:36:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte zur Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Am Abend war es still lyrische Gedichte Zeitgedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Am Abend war es still von goldnem Laub, er hielt den müden Hauch von Veilchen und hingesunkenem Licht, wie von Musik, die schon verklungen ist, von Silben, entstiegen weichem Sinn wie Duft dem Haar, dem Grase Nebel, still war der Abend, nur Wasser rauschten Lebens frohen Sinn. Da zitterte Zweig und Blatt im Birnenbaum, es [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/abend-war-es-still/">Am Abend war es still</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am Abend war es still von goldnem Laub,<br />
er hielt den müden Hauch von Veilchen<br />
und hingesunkenem Licht, wie von Musik,<br />
die schon verklungen ist, von Silben,<br />
entstiegen weichem Sinn wie Duft dem Haar,<br />
dem Grase Nebel, still war der Abend,<br />
nur Wasser rauschten Lebens frohen Sinn.</p>
<p>Da zitterte Zweig und Blatt im Birnenbaum,<br />
es wehten Schatten geisterhaft lebendig,<br />
und Vögel flogen auf mit hartem Pfiff,<br />
verwaist blieb Nest und Ei, wie Haut gesprenkelt,<br />
es schüttelte kein Wind die Äste, keine Hand,<br />
die gelbe Frucht fiel ab, es war nicht Ernte,<br />
die Birnen klatschten, süßlich spritzte Saft,<br />
es kreischte wie ein Tier, zerfleischt vom Dämon,<br />
die Motorsäge, hinschlug der alte Baum.</p>
<p>Nie wieder wird Liebe ihre Nester finden,<br />
Gefieder schmiegen seine Lust ins Laub,<br />
die Stille, die jetzt kommt, ist kahl und rauchig,<br />
Musik des Wassers ohne grünen Widerklang<br />
im Tanz der Blätter und im Schaum des Lichts,<br />
und Liebespaare haben im Glühen der Früchte<br />
keine Ampeln für der Küsse Dämmerung,<br />
und keiner weilt, von zertretenen Veilchen<br />
den Duft zu nehmen für ein gutes Wort.</p>
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