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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Am Fenster stehe still philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Am Fenster stehe still</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Feb 2025 23:05:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Am Fenster stehe still philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Was tust du hier? Was willst du noch, o Mensch? Wie rasch die Spuren sich verlieren, wuchert das dunkle Moos schon über edle Namen, zerknirscht die Stimme, die zu Göttern stieg. Der schimmernde, der Krug der Abendfeier, wo Anmut zarter Ranken Zeichen malte, es rafft sie keiner auf, die Scherben leimend, an stumpfer Gier zersprungene [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/fenster-stehe-still/">Am Fenster stehe still</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was tust du hier? Was willst du noch, o Mensch?<br />
Wie rasch die Spuren sich verlieren, wuchert<br />
das dunkle Moos schon über edle Namen,<br />
zerknirscht die Stimme, die zu Göttern stieg.<br />
Der schimmernde, der Krug der Abendfeier,<br />
wo Anmut zarter Ranken Zeichen malte,<br />
es rafft sie keiner auf, die Scherben leimend,<br />
an stumpfer Gier zersprungene Fragmente,<br />
unlesbar einem faselnden Geschlecht.<br />
Die Nische, wo der Engel sanft geschwebt,<br />
von goldnem Licht getränkt der Unschuld Flügel,<br />
bewohnt die Eule nun, auf Mäuse lauernd,<br />
die über umgestürzte Bänke huschen.<br />
Was willst du noch? Am Fenster stehe still<br />
und schau die Traumgestalten, stumme Wolken,<br />
die gleichen Sinnes über Wald und Wüsten<br />
hinschwammen, auf der dunkelblauen See<br />
die Gischt, träg schäumend wie dein müder Wille.<br />
Lausch auch dem dunklen Brausen der Gezeiten,<br />
die an den Ufern nagen, bis zerbricht<br />
der schmale Streifen Grün und mit sich reißt<br />
die Büsche und Gesanges schwanke Nester.<br />
Verblichen treibt im schwarzen Sand die Muschel,<br />
die einst der Knabe an den Mund geschmiegt,<br />
zu tönen, wie Chariten sie behauchen,<br />
die herrlich knospen, Seelen, und im Glanz<br />
des Schönen heiter sind, Thalia, Aglaia,<br />
Euphrosyne, Pindars Trinitas.<br />
Eratme sie, die Düfte ferner Inseln,<br />
die schon Gestirnen gleich verlöschen, Augen,<br />
die sich ausgeweint im Schoß der Nacht.<br />
Und bringen sie das Lied dir mit, das frühe,<br />
das Liebesopfern wölkte vom Altar,<br />
lall einmal es noch nach und sink ins Kissen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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