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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; An der äußersten Grenze lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>An der äußersten Grenze</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Mar 2017 23:51:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[An der äußersten Grenze lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nun, dann eben allein, an der äußersten Grenze, wo Sturmwind das Wort auf den Lippen zerfetzt oder Verwesungsgas es in der Kehle erstickt – wo Dung wollüstig kichert und Moorgras gluckst, wo sich das Auge, eine müde Libelle, zwischen verrußten Blüten verirrt – die Heimat ward Schmerz, auf Scherben zu treten zerbrochener Vasen, auf gebückte [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-aeussersten-grenze/">An der äußersten Grenze</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, dann eben allein,<br />
an der äußersten Grenze,<br />
wo Sturmwind das Wort<br />
auf den Lippen zerfetzt<br />
oder Verwesungsgas<br />
es in der Kehle erstickt –</p>
<p>wo Dung wollüstig kichert<br />
und Moorgras gluckst,<br />
wo sich das Auge,<br />
eine müde Libelle,<br />
zwischen verrußten Blüten verirrt –</p>
<p>die Heimat ward Schmerz,<br />
auf Scherben zu treten<br />
zerbrochener Vasen,<br />
auf gebückte Torsen<br />
entwester Liebesworte –</p>
<p>und tief unten zu hören,<br />
wie hoher Engel Alabastergesicht<br />
von behaarten Armen<br />
unter spuckenden Grimassen<br />
mit Beilen zerhauen<br />
und der Tisch der Gaben<br />
kreischend zersägt wird –</p>
<p>doch zu hören auch,<br />
wenn die Unruh der Uhren<br />
geisterhaft ins Leere schwingt,<br />
das Jaulen eines kleinen Hunds,<br />
der sich an deinem Fuß festbeißt,<br />
als wolle Kreatur verhindern,<br />
daß du hinabspringst.</p>
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