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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Augen sagten es Liebesgedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Augen sagten es</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Feb 2025 23:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Augen sagten es Liebesgedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Noch gestern glänzte Tau dir, Rosenwange, nun liegst du, eines Sommers dürre Schale auf meiner Fensterbank. Ich denk zurück an jene Tage, schneeverwehte Senken, wo Weiden kahle Hände einsam recken, in einen Himmel, der mit Schleiern spielt. Dort strömten grün charitenmilde Wasser, und wir im Gras des Ufers lagen still, denn unsre Augen sagten es, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/augen-sagten-es/">Augen sagten es</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Noch gestern glänzte Tau dir, Rosenwange,<br />
nun liegst du, eines Sommers dürre Schale<br />
auf meiner Fensterbank. Ich denk zurück<br />
an jene Tage, schneeverwehte Senken,<br />
wo Weiden kahle Hände einsam recken,<br />
in einen Himmel, der mit Schleiern spielt.<br />
Dort strömten grün charitenmilde Wasser,<br />
und wir im Gras des Ufers lagen still,<br />
denn unsre Augen sagten es, die feuchten.<br />
Dem Reh gleich, das auf eine Lichtung tritt<br />
des Abends, äsend hebt es jäh den Blick,<br />
bang flüstern Halme noch, da es entspringt,<br />
seh flackern ich dein Bildnis wie im Schein<br />
der Kerze, deren Docht um Honig bettelt.<br />
Nun kost des Dämmers Odem mit dem Blatt,<br />
bald wird es in die Tiefe, muß es fallen,<br />
o könnte ich die stumme Erde sein,<br />
worein es langsam schmilzt, wie eine Flocke,<br />
ein zarter Flaum, vom goldnen Vlies gepflückt,<br />
bevor noch Argo ins Verhängnis schwamm.<br />
Das Fenster schließ ich, zieh den Vorhang zu,<br />
daß mir kein Strahl Erinnerung erwecke,<br />
kein Zwielicht gaukle ferner Liebe Bild.</p>
<p>&nbsp;</p>
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