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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Aus Kindheitstagen lyrische Gedichte über die Eifel alkäische Strophe</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Aus Kindheitstagen</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Sep 2017 19:35:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Aus Kindheitstagen lyrische Gedichte über die Eifel alkäische Strophe]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Alkäische Strophe ×—◡—× —◡◡—◡× ×—◡—× —◡◡—◡× ×—◡—×—◡—× —◡◡—◡◡—◡—× Als uns bei frühem Dämmern im Eifelland mit sanfter Glut die Äpfel im dunklen Laub aus Edens Zaubergärten grüßten, waren wir glücklich und pflückten welche. Dort blühten einst auch Nußbäume im April und Mai, bemooste Borke war rissig-rauh, doch zart im Winde schwärmten Samen. Gegen die hellblaue Schiefertafel des [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/aus-kindheitstagen/">Aus Kindheitstagen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Alkäische Strophe</em><br />
×—◡—× —◡◡—◡×<br />
×—◡—× —◡◡—◡×<br />
×—◡—×—◡—×<br />
—◡◡—◡◡—◡—×</p>
<p>Als uns bei frühem Dämmern im Eifelland<br />
mit sanfter Glut die Äpfel im dunklen Laub<br />
aus Edens Zaubergärten grüßten,<br />
waren wir glücklich und pflückten welche.</p>
<p>Dort blühten einst auch Nußbäume im April<br />
und Mai, bemooste Borke war rissig-rauh,<br />
doch zart im Winde schwärmten Samen.<br />
Gegen die hellblaue Schiefertafel</p>
<p>des Winterhimmels schwiegen die Äste so<br />
entseelt. Ihr Duft, verschlossen im Fiederblatt,<br />
war ausgeströmt, doch unsre Hände<br />
waren noch bräunlich gefärbt vom Schälen</p>
<p>der Nüsse. Säcke trugen wir heim, um sie<br />
am Herd zu knacken. Etliche hoben wir<br />
fürs Weihnachtsfest uns auf. Wie stolz wir<br />
Kinder auf alle getreuen Zeichen</p>
<p>der Erde waren, Honig und Wachs, den Knauf,<br />
aus Bein geschnitzt, das Harz, das aus Rinden troff,<br />
die warme Milch, in Eimern schwappend,<br />
blechern, verbeult, die wir winters trugen</p>
<p>durch hohen Schnee. Er stäubte um uns und blieb<br />
an Haar und Wimpern kleben. Es stieg wohl schon<br />
der volle Mond, die Dächer glänzten.<br />
Wärme, sie strömte uns zu von Kühen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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