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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Aus verschollenen Kindheitstagen Gedichte über Koblenz-Metternich und Eifel philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Aus verschollenen Kindheitstagen</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jul 2024 22:41:26 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Dämmerlicht flockte herab und dumpf betäubte<br />
den dunklen Ruf der Glocken Schnee, ein Tuch,<br />
gewunden weich um jeder Stimme Mund.<br />
Doch in der Stille knirschte harsch dein Schritt,<br />
Knabe mit der Mütze, als das weiche Blech,<br />
den Eimer du geschwenkt hast auf und ab.<br />
Die Magd, sie preßte ihn sich an die Knie,<br />
und aus dem Euter, das sie seufzend molk,<br />
wie sprühte Milch, ein zischend heller Laut.<br />
Es drehte das Aug die Kuh, das glänzende, dir hin,<br />
und feuchte Wärme dampfte aus dem Fell.<br />
Der Heimweg schien dir grenzenlos, entlockte<br />
dem weißen Staub ein Lächeln Silber-Mond.<br />
Als du die Gasse gingst zum Dorfplatz hin, vom Summen<br />
der Gaslaternen müd, was hast du, Knabe,<br />
damals vor dich hin geträumt, gesungen,<br />
als deine Hand die Kanne fühlte warm<br />
von einem Leben, dunkel, groß und fremd?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dann hat es rot im Schnee geglänzt, das Mal,<br />
der runde Fleck, wie von Burgunderwein<br />
auf dem Brokat des Feiertags, dem Flaum<br />
entsickert, einer Taube weicher Brust,<br />
die ihr ein Krähenschnabel aufgehackt.<br />
Die Stube war erfüllt vom Duft der Zweige,<br />
die auf dem alten Ofen hingebreitet,<br />
Zimt, Koriander, Nelken, Pfefferkuchen,<br />
die Nacht belebt vom Flackern kleiner Kerzen.<br />
Als tönte fern Gesang wie einst der Hirten,<br />
die durch das Dunkel hin zur Krippe gingen.<br />
Das Strahlen eines Segens brach aus ihr,<br />
der Mutter Antlitz aber lag im Schatten.</p>
<p>&nbsp;</p>
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