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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Das Bild zerrinnt Terzinen Liebesgedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Das Bild zerrinnt</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Oct 2023 23:03:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>„Die Blüten sieh, wie sanft gewiegt von Wellen gleich Monden sie auf grünem Grunde treiben und uns die Nacht, die Schwermut uns erhellen. Laß, Liebe, noch ein Weilchen uns hier bleiben. Dich weich zu betten, will ich Gräser rupfen, daß wir sie wirbeln sehen, mondne Scheiben, und Schimmer Stirn und Wange dir betupfen. Hörst du [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-bild-zerrinnt/">Das Bild zerrinnt</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Die Blüten sieh, wie sanft gewiegt von Wellen<br />
gleich Monden sie auf grünem Grunde treiben<br />
und uns die Nacht, die Schwermut uns erhellen.</p>
<p>Laß, Liebe, noch ein Weilchen uns hier bleiben.<br />
Dich weich zu betten, will ich Gräser rupfen,<br />
daß wir sie wirbeln sehen, mondne Scheiben,</p>
<p>und Schimmer Stirn und Wange dir betupfen.<br />
Hörst du es auch, das wunderliche Girren,<br />
Teichvögel sind’s in ihren Unterschlupfen.</p>
<p>Seh deine Blicke ich zu Schatten irren,<br />
als ob dir Geister toter Kinder winken,<br />
will ich mit Küssen deinen Mund umschwirren,</p>
<p>wie Bienen tun, die in die Knospe sinken,<br />
ihr Hauch ist süß. In Süße zu zerfließen,<br />
will ich von deiner Seele Nektar trinken.“</p>
<p>Erwacht will er die Tür für immer schließen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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