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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Das Fallobst der Worte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Das Fallobst der Worte</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Mar 2019 00:10:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Das Fallobst der Worte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Äpfel, die vom Zweige fielen, faulend zwischen harschen Halmen, keine Kinder mehr in diesen satten Breiten, die sie sammeln für Winterabende voll heimatwehem Hauch. Wo sie platzten, schwirren Mücken, den süßen Saft der Wunden lecken zitternd Falterrüssel, oder noch ein Igel rollt mit der feuchten Schnauze einen träge vor sich hin. Tu ab die Bilder [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-fallobst-der-worte/">Das Fallobst der Worte</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Äpfel, die vom Zweige fielen,<br />
faulend zwischen harschen Halmen,<br />
keine Kinder mehr in diesen satten Breiten,<br />
die sie sammeln für Winterabende<br />
voll heimatwehem Hauch.</p>
<p>Wo sie platzten, schwirren Mücken,<br />
den süßen Saft der Wunden<br />
lecken zitternd Falterrüssel,<br />
oder noch ein Igel rollt<br />
mit der feuchten Schnauze<br />
einen träge vor sich hin.</p>
<p>Tu ab die Bilder alter Zeit,<br />
vergiß, wie herb und süß<br />
sie auf dem Herde schmorten,<br />
die Runzeln sanfter Lebensrätsel,<br />
rasch vom Fleisch geschält,<br />
im blauen Frost der Fensterscheiben<br />
Duft des schneegewärmten Schlafs.</p>
<p>O schaue durch das Herbst-Gerippe<br />
in das hohe späte Blau,<br />
wo dünne Streifenwolken<br />
ihre Schleppen, ihre weißen Rüschen<br />
schüchtern lockern<br />
und klammen Fühlens Finger<br />
langsam auseinanderfalten,<br />
selbstvergessen<br />
in vagen Dunst sich lösen,<br />
klaglos um die Leere,<br />
die ihr tröpfelnd Spiel verbarg.</p>
<p>O schaue durch das Herbst-Gerippe<br />
in das hohe späte Blau,<br />
es ist, was von den Worten blieb,<br />
des Äthers Lächeln<br />
aus dem Unsagbaren.</p>
<p>&nbsp;</p>
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