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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Das Jucken der Narben philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Das Jucken der Narben</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Feb 2023 12:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Das Jucken der Narben philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wovon du jäh erwachst in Frühlingsnächten, als hätte wer, ach wer, an deine Tür gepocht, es ist das Ächzen, ist das Erdgeschiebe tief unter deinem Bett, und was da seufzt, ach seufzt, ist nicht, die an die Schwelle ist gekehrt, die du, die dich verlassen hat vor Jahr und Tag, es ist das Schneegeviert, der [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-jucken-der-narben/">Das Jucken der Narben</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wovon du jäh erwachst in Frühlingsnächten,<br />
als hätte wer, ach wer, an deine Tür gepocht,<br />
es ist das Ächzen, ist das Erdgeschiebe tief<br />
unter deinem Bett, und was da seufzt,<br />
ach seufzt, ist nicht, die an die Schwelle ist gekehrt,<br />
die du, die dich verlassen hat vor Jahr und Tag,<br />
es ist das Schneegeviert, der Gartenrest<br />
in deinem Hinterhof, klein wie ein Grab,<br />
das hinschmilzt unterm lauen Sonnenhauch,<br />
und einmal noch zu blühen sich bequemt.</p>
<p>Sieh in den scharfen Strahlen des August<br />
die Flammenzungen eines stummen Sangs,<br />
in den Strahlen sieh die Peitschen,<br />
mit denen der Herr den Sklaven züchtiget,<br />
wie eh und je, auf seinem Rücken sieh die Striemen,<br />
das Jucken fühle deiner eignen Narben,<br />
wenn du das hohe Lob dem Lichte singst.</p>
<p>Und was da glüht im Dämmergang der Lauben,<br />
gehst du den alten Pfad, der im Gestrüpp<br />
des Ungesagten mündet, ist keine Purpurfrucht,<br />
die deinem Herbst von stiller Reife, von Vollendung spricht,<br />
es ist der Doppelgänger, ist der Mond,<br />
der wüst und unbehaust nicht aus sich selber strahlt,<br />
nur den geliehenen Schein im Dunst des Untergangs<br />
mit roher Schminke sich gespenstisch färbt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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