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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Das Mädchen und die Norn philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Das Mädchen und die Norn</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jul 2024 22:09:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Das Mädchen und die Norn philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dein Lächeln hat mich eingeladen, dein süßbetauter Veilchenblick, der bleichen Schwermut Stirn zu baden, damit kein Grauen bleibt zurück. Da hat gerissen mich am Schopfe die Norn, daß keine Süße tropfe. Ein Helmbusch hat dein Haar geflattert, als könnte ich den Kampf bestehn. Es schienen, die das Herz umgattert, in Glut die Schatten zu zergehn. [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-maedchen-und-die-norn/">Das Mädchen und die Norn</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dein Lächeln hat mich eingeladen,<br />
dein süßbetauter Veilchenblick,<br />
der bleichen Schwermut Stirn zu baden,<br />
damit kein Grauen bleibt zurück.</p>
<p>Da hat gerissen mich am Schopfe<br />
die Norn, daß keine Süße tropfe.</p>
<p>Ein Helmbusch hat dein Haar geflattert,<br />
als könnte ich den Kampf bestehn.<br />
Es schienen, die das Herz umgattert,<br />
in Glut die Schatten zu zergehn.</p>
<p>Sie hob mich hoch mit ihren Krallen<br />
und ließ mich in das Dunkel fallen.</p>
<p>Des Sturzbachs Schäumen war dein Drängen,<br />
als sähen wir schon fern das Meer.<br />
Wie Traubengold in Laubengängen<br />
glomm dein Gesang von Wiederkehr.</p>
<p>Da wand die Norn die blaue Flechte<br />
mir um den Hals wie einem Knechte.</p>
<p>&nbsp;</p>
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