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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Das unverweste Wort Sonette poetologische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Das unverweste Wort</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 22:16:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Als wär im weichen Abendlicht noch Leben für matte Veilchen, die schon Schatten sind. Als könnte uns ein Stern den Blick noch heben, der längst am Star der Trübsal wurde blind. Als könnten wir das Angesicht noch deuten, ist auch das Bildnis schon vom Staub zersetzt. Den Keim, den wir in dunkle Furchen streuten, er [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/das-unverweste-wort/">Das unverweste Wort</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als wär im weichen Abendlicht noch Leben<br />
für matte Veilchen, die schon Schatten sind.<br />
Als könnte uns ein Stern den Blick noch heben,<br />
der längst am Star der Trübsal wurde blind.</p>
<p>Als könnten wir das Angesicht noch deuten,<br />
ist auch das Bildnis schon vom Staub zersetzt.<br />
Den Keim, den wir in dunkle Furchen streuten,<br />
er ging nicht auf – daß Tränen ihn genetzt!</p>
<p>Hast, Dichter, du ein Wort, noch unverwest<br />
vom Speichel und dem Lügenhauch der Lippe,<br />
unangefault aufschimmernd wie das eine,</p>
<p>woran verlassene Liebe rasch genest,<br />
o sag es. Prangen mag’s auf jenem Steine,<br />
der einsam ragt, zerfiel auch dein Gerippe.</p>
<p>&nbsp;</p>
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