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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Der blinde Fleck Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Der blinde Fleck</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2025 22:35:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Der blinde Fleck kann sich nicht selber sehen.<br />
Des Wahren Sonne brach aus tiefer Nacht.<br />
Die Liebe ist an feuchter Glut erwacht.<br />
Auf spitzen Scherben muß die Anmut stehen.</p>
<p>Wir fühlen im Verlust, wie alles schwindet,<br />
worauf wir gehen, Grund und Wissen schwankt.<br />
An Schwermut ist des Lebens Geist erkrankt,<br />
daß er im Blütenschnee den Winter findet.</p>
<p>Die eingeschlafen fühlt nicht mehr, die Hand,<br />
ritzt sie ein Dorn, sind’s Lippen, die sie streifen.<br />
So kann ein Herz, vom Lied des Bluts gebannt,</p>
<p>die es umsäumt, die Stille nicht begreifen,<br />
was paradox scheint, nicht der Unverstand,<br />
daß Worte leuchten, die im Dunkel reifen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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