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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Der Dichter bei den Hesperiden philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Der Dichter bei den Hesperiden</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Oct 2025 22:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Der Dichter bei den Hesperiden philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wart ihr des Atlas holde Töchter, Kinder goldenen Dämmerlichts, war eure Mutter die sternbesäte Nacht, ihr mondbeschienener Teil gar, Aphrodite, graziöse Zweige seid am erhabensten Stamme ihr des Abendlands. Wie hast du, Dichter, ihn gefunden, jenseits der Säulen, die jählings ragen aus dem Schaum des Ozeans, auf der Hyperboreer schwankem Eiland, den Wundergarten, und streiftest [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-dichter-bei-den-hesperiden/">Der Dichter bei den Hesperiden</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wart ihr des Atlas holde Töchter,<br />
Kinder goldenen Dämmerlichts,<br />
war eure Mutter die sternbesäte Nacht,<br />
ihr mondbeschienener Teil gar,<br />
Aphrodite,<br />
graziöse Zweige seid<br />
am erhabensten Stamme ihr<br />
des Abendlands.</p>
<p>Wie hast du, Dichter, ihn gefunden,<br />
jenseits der Säulen,<br />
die jählings ragen<br />
aus dem Schaum des Ozeans,<br />
auf der Hyperboreer<br />
schwankem Eiland,<br />
den Wundergarten,<br />
und streiftest deine Finger<br />
sinnend über Gräser hin,<br />
furchtlos wie Herakles,<br />
dem Drachen zu begegnen,<br />
dem schnaubenden Schrecken<br />
aus der Erde neidischem Grund.</p>
<p>Der Hüterinnen lieblichste,<br />
die des himmlischen Feuers<br />
in süßen Dämmers Wipfeln<br />
pflogen,<br />
die Nymphe reichte selber dir,<br />
von sehender Hand gepflückt,<br />
der Pomeranzen manche,<br />
weil sie der feuchte Glanz gespiegelt<br />
deines Sehnsuchtsblicks.</p>
<p>Und eines Delphins wogender Rücken<br />
trug heim dich an die Küste,<br />
die wir noch Heimat nennen,<br />
wenn Schilfe rauschen träumerisch.</p>
<p>Du bargst das goldene Schimmern<br />
aus göttlich-hoher Nacht,<br />
Stilleben alter Meister gleich,<br />
in einer silbernen Schale,<br />
geprägt mit wehenden Ranken<br />
um Chiffren einer Rätselschrift,<br />
zart bestreut mit blauen Blüten<br />
heimatlicher Veilchen<br />
und der keuschen Lilie<br />
matterem Hauch,<br />
und hast auf stille Moose sie gestellt,<br />
betaut von Eros<br />
somnambulen Seufzern,<br />
nicht weit vom übergrünten Mal<br />
mit halb schon abgebröckelten Namen<br />
der Gefallenen.</p>
<p>Wir wissen wohl,<br />
sie faulten nicht,<br />
der Hesperiden reine Früchte,<br />
auch wenn die Schale überwuchert ward<br />
vom Wildgestrüpp<br />
herbeigewehter Unkrautsamen,<br />
und dem herabgestürzten Neste gleich<br />
in den Brodem wilder Schwermut<br />
tief und tiefer sank.</p>
<p>Von Schatten unversehrt<br />
leuchten uns zu Häupten sie<br />
im Sternbild Großer Wagen,<br />
wie einst es Hellas’ Dichtergeist,<br />
uns zum Angedenken,<br />
huldvoll hat erschaut.</p>
<p>&nbsp;</p>
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