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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Der Dichter trug die Scheite poetologische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Der Dichter trug die Scheite</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 22:06:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Poetologische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Der Dichter trug die Scheite poetologische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nächtlich seufzen auf die feuchten Scheite unter deiner Schwermut rauhem Hauch, daß der Funken roter Chor sich breite und der Sang ins schwarze Schweigen tauch. Weit hast du die schwere Last getragen aus dem Wald, wo einer Nymphe Quell dich beschwor mit weich umschilften Klagen, Nacht, sie werde unter Flammen hell. Und du trugst das [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-dichter-trug-die-scheite/">Der Dichter trug die Scheite</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nächtlich seufzen auf die feuchten Scheite<br />
unter deiner Schwermut rauhem Hauch,<br />
daß der Funken roter Chor sich breite<br />
und der Sang ins schwarze Schweigen tauch.</p>
<p>Weit hast du die schwere Last getragen<br />
aus dem Wald, wo einer Nymphe Quell<br />
dich beschwor mit weich umschilften Klagen,<br />
Nacht, sie werde unter Flammen hell.</p>
<p>Und du trugst das Holz zum kalten Herde,<br />
wo sich unsrer Träume Asche härmt.<br />
Laß die Fremdlinge der harten Erde<br />
fühlen, wie das Herz Gesang erwärmt.</p>
<p>Und erlischt er auch nach kurzen Stunden,<br />
Mnemosyne sinnt ihm lange nach,<br />
wenn die Kruste unverheilter Wunden,<br />
daß sie glänzen, heißer Puls zerbrach.</p>
<p>&nbsp;</p>
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