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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Der Eichenhain lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Der Eichenhain</title>
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		<pubDate>Sat, 06 May 2017 20:30:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Der Eichenhain lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Auf dem Kühkopf bei Koblenz Dort zittern früh die weißen Becher und blauen Veilchen im kühlen Dunst. Es rascheln dumpf die braunen Blätter des Vorjahrs unterm Tritt des Wilds. Die Stämme kann kein einzelner Mann, kein menschlicher Verstand umfassen. Die wulstigen Knollen sind wie Male, die vom Ringen großer Schöpfung zeugen. Aus den dunklen Kammern [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-eichenhain/">Der Eichenhain</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Auf dem Kühkopf bei Koblenz</em></p>
<p>Dort zittern früh die weißen Becher<br />
und blauen Veilchen im kühlen Dunst.<br />
Es rascheln dumpf die braunen Blätter<br />
des Vorjahrs unterm Tritt des Wilds.</p>
<p>Die Stämme kann kein einzelner Mann,<br />
kein menschlicher Verstand umfassen.<br />
Die wulstigen Knollen sind wie Male,<br />
die vom Ringen großer Schöpfung zeugen.</p>
<p>Aus den dunklen Kammern der Erde<br />
fließt ein rotes Gold in Götterarme.<br />
Die Wucht des Daseins winkt beseelt<br />
mit dunkelgrünen Fingerkuppen.</p>
<p>Bald werden Schatten wie das Wiegen<br />
mütterlicher Hände unterm Monde wachen<br />
und die Stätte wie Geheimnis überwölbt<br />
von eines weichen Wassers Rauschen.</p>
<p>Du stehst am Rand, wo Beeren glimmen<br />
oder ein Vogel sich im Busch versteckt.<br />
Du querst nicht diese heilige Mitte,<br />
die nächtens blaßt vom Hauche des Gestirns.</p>
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