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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Der entrückte Vates philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Der entrückte Vates</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Jun 2026 22:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Der entrückte Vates philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dem Andenken an Friedrich Hölderlin Der Kelch, dem Evoe die Flamme sang und den du in die Dämmerung gehoben, war wie die Seele, die empor sich schwang, zu fühlen Äthers blauen Hauch von droben. Ward von dem hohen Traumbild ihr auch bang, sie ist erwacht, Dionysos zu loben. Ja, Wohllaut ist der stummen Qual geweht, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-entrueckte-vates/">Der entrückte Vates</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dem Andenken an Friedrich Hölderlin<br />
</em><br />
Der Kelch, dem Evoe die Flamme sang<br />
und den du in die Dämmerung gehoben,<br />
war wie die Seele, die empor sich schwang,<br />
zu fühlen Äthers blauen Hauch von droben.<br />
Ward von dem hohen Traumbild ihr auch bang,<br />
sie ist erwacht, Dionysos zu loben.<br />
Ja, Wohllaut ist der stummen Qual geweht,<br />
die Angst ward offner Knospe Dankgebet.</p>
<p>Du aber, Dichter, der die Glut genährt<br />
mit Tropfen Bluts und goldnen Sanges Samen,<br />
bist jäh entschwunden. Schwermut hat gegärt,<br />
in Waben dich zu bergen fremder Namen.<br />
Doch hat die Einsamkeit dir noch verklärt<br />
ein Zittern in entrückter Himmel Hamen.<br />
Ja, deine Flamme schmilzt wie Purpurwein,<br />
was uns zur Erde beugt, das Herz, den Stein.</p>
<p>&nbsp;</p>
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