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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Der Flaum lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Der Flaum</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2021 15:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Der Flaum lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Im hohen Gras hast du gelegen, rings trieb der Wind sein Narrenspiel und Schatten gingen auf den Wegen, als dir ein Flaum zu Füßen fiel. Ist er den Wolken ferner Bläue, so hell, so weich und sommerwahr, entschwebt, als wär noch eine Treue, die deiner dächte wunderbar? So glühte, die allein dich wärmte, die Träne [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-flaum/">Der Flaum</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im hohen Gras hast du gelegen,<br />
rings trieb der Wind sein Narrenspiel<br />
und Schatten gingen auf den Wegen,<br />
als dir ein Flaum zu Füßen fiel.</p>
<p>Ist er den Wolken ferner Bläue,<br />
so hell, so weich und sommerwahr,<br />
entschwebt, als wär noch eine Treue,<br />
die deiner dächte wunderbar?</p>
<p>So glühte, die allein dich wärmte,<br />
die Träne dir aus dunklem Grund,<br />
und den das bittre Schweigen härmte,<br />
ein Seufzen tat dir auf den Mund.</p>
<p>Ach, Freund, daß dich die Halme hüllen,<br />
dir Wolken schweben durch den Traum,<br />
kein Seufzen kann die Wehmut stillen,<br />
schon raubte Wind den leichten Flaum.</p>
<p>Und fiel der Flaum aus dunklen Föhren,<br />
aus kleiner Vögel Brutgenist,<br />
magst du im Schlaf ein Zwitschern hören,<br />
daß Treue noch am Leben ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
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