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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Der jäh angeschlagene Gong Wittgenstein-Sonette philosophische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Der jäh angeschlagene Gong</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 22:07:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Wittgenstein-Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Der jäh angeschlagene Gong Wittgenstein-Sonette philosophische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Worte eines Dichters können uns durch und durch gehen. Ludwig Wittgenstein (Zettel, Nr. 155) &#160; Es trifft der Ton, der milde oder schroffe – ein Gong wird das Bewußtsein angeschlagen. Erschüttert kann es nur von Schmerzen sagen, dem feinen Riß im traumgewebten Stoffe. Wie eine Scheibe, die des Nachts gefroren, von kristallinem Flor ward überblendet, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-jaeh-angeschlagene-gong/">Der jäh angeschlagene Gong</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Worte eines Dichters können uns durch und durch gehen.</p>
<p>Ludwig Wittgenstein (Zettel, Nr. 155)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es trifft der Ton, der milde oder schroffe –<br />
ein Gong wird das Bewußtsein angeschlagen.<br />
Erschüttert kann es nur von Schmerzen sagen,<br />
dem feinen Riß im traumgewebten Stoffe.</p>
<p>Wie eine Scheibe, die des Nachts gefroren,<br />
von kristallinem Flor ward überblendet,<br />
hat das Gedicht den hellen Kelch gespendet,<br />
aus einem zarten Keim der Nacht geboren.</p>
<p>Und keiner weiß, wozu sie uns geschenkt,<br />
die Keime, die zu lichtem Nichts erblühen.<br />
Doch scheint erwacht, dem sie sich eingesenkt,</p>
<p>wenn Stengel durch die Haut des Schlafes dringen<br />
und rings die surrealen Knospen glühen.<br />
Laß, Dichter, sie im Hauch des Liedes schwingen!</p>
<p>&nbsp;</p>
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