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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Der Schatten auf der Bank lyrische Gedichte über Koblenz elegisches Distichon</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Der Schatten auf der Bank</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jul 2015 14:27:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Der Schatten auf der Bank lyrische Gedichte über Koblenz elegisches Distichon]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Rheinanlagen vor der Insel Oberwerth, Koblenz Über der schmalen Zunge des Rheins: Geschrei aus der Urzeit, schwarze Lust des Vereins flackert ruhlos und schwirrt, Meuten von Staren in den Kronen hoher Platanen. Sie bezeugen das Licht Schatten dir auf der Bank. Hocktest du denn wieder allein auf dem wackligen Bänkchen, wo noch neulich geseufzt Lehárs [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-schatten-auf-der-bank/">Der Schatten auf der Bank</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Rheinanlagen vor der Insel Oberwerth, Koblenz<br />
</em><br />
Über der schmalen Zunge des Rheins: Geschrei aus der Urzeit,<br />
schwarze Lust des Vereins flackert ruhlos und schwirrt,<br />
Meuten von Staren in den Kronen hoher Platanen.<br />
Sie bezeugen das Licht Schatten dir auf der Bank.</p>
<p>Hocktest du denn wieder allein auf dem wackligen Bänkchen,<br />
wo noch neulich geseufzt Lehárs Lisa im Traum?<br />
Oder schwebte zur Seite dir ein anderer Schatten,<br />
ungefragt dir geneigt, ungefragt dir entzweit?</p>
<p>Da erschrak die Sehnsucht in dir, als berührten Lippen<br />
dich an der Schläfe, am Ohr, flüsternd wie aus Gebüsch,<br />
dunkle Myrte, sirrendheiß. Du wolltest erwidern<br />
Schönem mit schönem Gruß. Aber der Schatten entschwand.</p>
<p>Wurdest du dir nicht wiedergeboren in lichtenden Wehen,<br />
zeugten die Rufe dich nicht, Sohn des weinguten Rheins?<br />
Oder hockst du immer noch da an der nachtgrünen Lache,<br />
wenn die Glocke vom Turm längst schon beschworen die Zeit?</p>
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