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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Der Teufel als Dichter philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Der Teufel als Dichter</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Feb 2024 23:16:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Falter klebst du dumpf an Blumenlippen, da schon das Gift brennt zwischen Herz und Rippen. Der Dämon tändelt, bis sein Kotmund küßt. Wenn Feuerzungen deine Stirn umschnalzen, mußt bald ins Abseits du mit Schatten walzen. Wild ist der Wirbel, daß du dein vergißt. Und hängst dem Gaukeldenker du am Munde, träuft lichte Tropfen er [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-teufel-als-dichter/">Der Teufel als Dichter</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Falter klebst du dumpf an Blumenlippen,<br />
da schon das Gift brennt zwischen Herz und Rippen.<br />
Der Dämon tändelt, bis sein Kotmund küßt.<br />
Wenn Feuerzungen deine Stirn umschnalzen,<br />
mußt bald ins Abseits du mit Schatten walzen.<br />
Wild ist der Wirbel, daß du dein vergißt.</p>
<p>Und hängst dem Gaukeldenker du am Munde,<br />
träuft lichte Tropfen er in deine Wunde,<br />
die dunkler gluckst, in stummer Nacht allein.<br />
Diabolos mag mit Metaphern protzen,<br />
den Widersinn dem wahren Sinn abtrotzen.<br />
Was schön, verblaßt, was schmutzig, leuchtet rein.</p>
<p>Im Hecheln und im Sirren soll nicht dauern<br />
der reine hohe Ton, soll niederkauern<br />
vorm grellen Stimmenwirrwarr Babylon.<br />
Den Spiegel zu zerschlagen blauer Stille,<br />
den Vers in bunte Splitter ist sein Wille,<br />
er quetscht das Wort wie ein Akkordeon.</p>
<p>Von Todesschwulst siehst du den Versfuß schleimen,<br />
ein Popanz will auf Talmiglanz sich reimen:<br />
Der Teufel schäumt, ein Dichter dionysisch.<br />
In süßem Schwindeln dreht sich aus der Mitte<br />
der Sinn des Worts, als ob’s zum Orkus glitte.<br />
Besessenen duftet Vers-Dung paradiesisch.</p>
<p>&nbsp;</p>
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