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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Der Wächter Sonette lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Der Wächter</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 22:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Der Wächter Sonette lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>„Du sei der Wächter, halt die Schwelle rein, daß nicht ein Dämon an der Pforte schabe. Der nachthin tastet mit dem Hirtenstabe, den Sterngesandten, ihn nur lasse ein. Wir aber wollen vor dem hohen Bild im Dämmerlicht der Kerzen niederknien und lauschen, wie der Kelch, den er geliehen, vom süßen Licht des Wortes überquillt.“ „Gern [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-waechter/">Der Wächter</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Du sei der Wächter, halt die Schwelle rein,<br />
daß nicht ein Dämon an der Pforte schabe.<br />
Der nachthin tastet mit dem Hirtenstabe,<br />
den Sterngesandten, ihn nur lasse ein.</p>
<p>Wir aber wollen vor dem hohen Bild<br />
im Dämmerlicht der Kerzen niederknien<br />
und lauschen, wie der Kelch, den er geliehen,<br />
vom süßen Licht des Wortes überquillt.“</p>
<p>„Gern will ich einsam wahren meinen Posten,<br />
doch hab ich nicht die Flammen der Seraphen,<br />
auch will der Schwermut Wunde mir nicht heilen.</p>
<p>Drum gebt mir von dem Gnadenkelch zu kosten,<br />
so werde ich die Ankunft nicht verschlafen,<br />
kommt er, der Hirt, bei seiner Schar zu weilen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
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