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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Des Verses wilde Ranken philosophische Gedichte poetologische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Des Verses wilde Ranken</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2023 23:04:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Poetologische Gedichte]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Die Wellen, die ans Ufer rollen, umschäumen noch den bleichen Tand von Inseln, die im Meer verschollen, und kein Homer hat sie benannt. &#160; Wovor zurück wir ängstlich weichen, im Zwielicht finden wir den Halt, wo dumpf wir hin im Nebel schleichen, glänzt sie hervor, die Wohlgestalt. Der Wurzel gilt es nachzufühlen, die sich ins [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/des-verses-wilde-ranken/">Des Verses wilde Ranken</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Wellen, die ans Ufer rollen,<br />
umschäumen noch den bleichen Tand<br />
von Inseln, die im Meer verschollen,<br />
und kein Homer hat sie benannt.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wovor zurück wir ängstlich weichen,<br />
im Zwielicht finden wir den Halt,<br />
wo dumpf wir hin im Nebel schleichen,<br />
glänzt sie hervor, die Wohlgestalt.</p>
<p>Der Wurzel gilt es nachzufühlen,<br />
die sich ins Hadesdunkel streckt –<br />
wo Klagen sickern, Geister wühlen,<br />
hat sie den sichern Grund entdeckt.</p>
<p>Die Blüten, die auf Wassern schwanken,<br />
zu träumen sind sie aufgetan,<br />
Tau tropft von Verses wilden Ranken,<br />
geschüttelt jäh vom Stab des Pan.</p>
<p>Die Anmut lernen wir vom Schaukeln<br />
der Schönen, die am Hochseil schwebt,<br />
wenn Gong und Pauke sie umgaukeln –<br />
sie fliegt, ein Schwanenfittich bebt.</p>
<p>Die Landschaft will ins Ferne rücken,<br />
reißt auf die Nacht ein Schreckensstrahl,<br />
wie zittern wir, die Frucht zu pflücken,<br />
und schmecken süß der Liebe Qual.</p>
<p>&nbsp;</p>
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