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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Die Amsel religiöse Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Die Amsel</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Nov 2017 16:16:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die Amsel religiöse Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Sie sitzt am Rand des Daches, ruhig, Wasserfarbenblau quillt zwischen rot getönten Wolken, wie von Mennige zart bestäubt, Novemberfrost, kalter Wind, das macht ihr nichts, sie biegt den Schnabel manchmal wie witternd in die leere Luft der Vergangenheit zurück, sitzt wieder ruhig da, ruhig, auch wenn Krähen herabschießen, drohend Schreie Schatten speien, das macht ihr [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-amsel/">Die Amsel</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sitzt am Rand des Daches, ruhig,<br />
Wasserfarbenblau quillt<br />
zwischen rot getönten Wolken,<br />
wie von Mennige zart bestäubt,<br />
Novemberfrost, kalter Wind,<br />
das macht ihr nichts,<br />
sie biegt den Schnabel manchmal wie witternd<br />
in die leere Luft der Vergangenheit zurück,<br />
sitzt wieder ruhig da, ruhig,<br />
auch wenn Krähen herabschießen,<br />
drohend Schreie Schatten speien,<br />
das macht ihr nichts,<br />
sie putzt sich unterm Flügel, rasch,<br />
Wind sträubt am Hals den weichen Flaum,<br />
Krähen schreien, schreien,<br />
das macht ihr nichts,<br />
ruhig sitzt sie da, am Rand des Daches,<br />
zwischen dem Rosen-Quarz der Wolken<br />
verflüssigt der Opal des Augenblickes sich<br />
ins reine Blau der Ewigkeit,<br />
ruhig sitzt sie da,<br />
ein Automotor heult elend auf,<br />
das macht ihr nichts,<br />
sie bleibt, sie bleibt …</p>
<p>O Bild, von Trübsals Firnis unverstellt,<br />
erhelle mir die Weile eines lieben Blicks,<br />
Amsel, hock ein Weilchen bloß<br />
auf schwankem Zweige des Gedichts.</p>
<p>Gott ist nah,<br />
es schwebet Daseinsfreude<br />
der kleinen Kreatur<br />
eine Weile<br />
über all dem Dunkel,<br />
das verschlingt,<br />
eines weich umflaumten Wortes<br />
kleine Weile.</p>
<p>Dann stürzt sie, schrilles Flattern,<br />
jählings aus dem Bild.</p>
<p>&nbsp;</p>
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