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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Die Nacht war lau Sonette Gedichte über Koblenz lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Die Nacht war lau</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2024 23:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Die Nacht war lau Sonette Gedichte über Koblenz lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dem Andenken an Hildegard Hilten Sie lag dem Lärm entrückt in einem Tale, wo einst der Leprakranken harter Schrei, ihr Silberglöckchen keinen rief herbei. Ihr Auge war gefroren, Schnee die Haare. Der unerschöpflich quoll von schrillen Tönen, den trocknen Mund hast öfters du getränkt. die Stirn, gerunzelt meist, vom Tag gekränkt, war glatt, als könnte [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-nacht-war-lau/">Die Nacht war lau</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dem Andenken an Hildegard Hilten</em></p>
<p>Sie lag dem Lärm entrückt in einem Tale,<br />
wo einst der Leprakranken harter Schrei,<br />
ihr Silberglöckchen keinen rief herbei.<br />
Ihr Auge war gefroren, Schnee die Haare.</p>
<p>Der unerschöpflich quoll von schrillen Tönen,<br />
den trocknen Mund hast öfters du getränkt.<br />
die Stirn, gerunzelt meist, vom Tag gekränkt,<br />
war glatt, als könnte Dunkel sie versöhnen.</p>
<p>Ihr Sterben war ein Abschied ohne Klagen,<br />
vielleicht war sie vom Rauschen noch gebannt,<br />
vorm Fenster floß der Strom der hohen Sagen.</p>
<p>Dann klafften zwischen Atemzügen Klüfte,<br />
bis ihre Seele keinen Steig mehr fand.<br />
Die Nacht war lau, voll zarter Frühlingsdüfte.</p>
<p>&nbsp;</p>
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