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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Die Täuschung philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Die Täuschung</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jul 2024 22:16:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die Täuschung philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Sie ködert uns leicht, diese Täuschung, als würden beäugt wir, belauscht, als wären wir es, die gemeint. Die Ahnen haben so sich geschmeichelt, die Sterne wären wie Blicke von Engeln, die um sie besorgt. Was sollen vom Auge Gottes wir sagen? Kann es sich spiegeln denn wohl in Seen so trüb, in Maaren schwärzlichen Schaumes, [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-taeuschung/">Die Täuschung</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sie ködert uns leicht, diese Täuschung,<br />
als würden beäugt wir, belauscht,<br />
als wären wir es, die gemeint.<br />
Die Ahnen haben so sich geschmeichelt,<br />
die Sterne wären wie Blicke<br />
von Engeln, die um sie besorgt.</p>
<p>Was sollen vom Auge Gottes wir sagen?<br />
Kann es sich spiegeln denn wohl<br />
in Seen so trüb, in Maaren schwärzlichen Schaumes,<br />
wie unsere Herzen es sind?</p>
<p>Die wilden Tiere, sie sehen uns nicht,<br />
wie wir uns sehen<br />
und ein Lächeln glänzt auf –<br />
als Schatten sehen sie uns<br />
im Dämmerlicht eines stygischen Schilfs,<br />
wie jener ermüdete Blick<br />
eines Orang-Utan<br />
hinterm Panzerglas des Zoos,<br />
der durch den unseren dringt und hinter uns<br />
weitergeht in ein menschenfernes Gefild.</p>
<p>Der Blätter zartes Aderngeflecht<br />
ist lesbar keinem Tagesverstand,<br />
und was sie dunkel ihm rauschen,<br />
darüber rätselt der nächtliche Wind.</p>
<p>Ob hellenische Anmut sie schrieb,<br />
die holden Spuren im Sand,<br />
ob ihn zerwühlte ein klumpiger Fuß,<br />
die Meerflut achtet der Hoheit nicht<br />
und nicht des gefallenen Geists,<br />
sie wirft ihren Schleier,<br />
die blendende Gischt,<br />
und was sie seufzend verhüllt,<br />
zergeht.</p>
<p>Was schert es den Mond,<br />
ob ihm am Grabmale schimmern<br />
Suren aus dem Koran,<br />
ob deinen lichtvollen Spruch<br />
bald ihm das Moos schon verdunkelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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