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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Die Träume kriechen unters Bett lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Die Träume kriechen unters Bett</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2021 09:10:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die Träume kriechen unters Bett lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Mond löscht seinen schwachen Span, als hätte er die Erde satt. Was hat der Teich ihm angetan, der selbstlos ihn gespiegelt hat? Der Wind schlüpft in ein Abflußrohr, als wäre er des Schweifens müd. Das Laub erstarrt. Warʼs nicht zuvor, daß er sich fühle, aufgesprüht? Der Blumenduft mischt sich mit Aas- geruch, er ist [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-traeume-kriechen-unters-bett/">Die Träume kriechen unters Bett</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mond löscht seinen schwachen Span,<br />
als hätte er die Erde satt.<br />
Was hat der Teich ihm angetan,<br />
der selbstlos ihn gespiegelt hat?</p>
<p>Der Wind schlüpft in ein Abflußrohr,<br />
als wäre er des Schweifens müd.<br />
Das Laub erstarrt. Warʼs nicht zuvor,<br />
daß er sich fühle, aufgesprüht?</p>
<p>Der Blumenduft mischt sich mit Aas-<br />
geruch, er ist das Locken leid.<br />
Der Falter sinkt ins dürre Gras<br />
und war zum Liebesmahl bereit.</p>
<p>Die Träume kriechen unters Bett<br />
des Dichters, der nicht schlafen kann.<br />
Die Leere macht der Glanz nicht wett,<br />
der mit der kalten Träne rann.</p>
<p>&nbsp;</p>
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