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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Die unbeschwerte Anmut Sonette poetologische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Die unbeschwerte Anmut</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Apr 2025 22:01:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Des einen Zeilen kleben wie die Mücken im Lügen-Sirup auf verfaultem Brot. Sie zappeln noch, doch ist ihr Sinn schon tot, erstickt an selbstgefälligem Entzücken. Des andern Reime sind wie Apfelsinen, die winters glühen am entlaubten Ast. Wie gleicht sein Vers dem ungeladenen Gast, der uns betrügt mit gleisnerischen Mienen. Beschwer die Anmut nicht mit [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/die-unbeschwerte-anmut/">Die unbeschwerte Anmut</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Des einen Zeilen kleben wie die Mücken<br />
im Lügen-Sirup auf verfaultem Brot.<br />
Sie zappeln noch, doch ist ihr Sinn schon tot,<br />
erstickt an selbstgefälligem Entzücken.</p>
<p>Des andern Reime sind wie Apfelsinen,<br />
die winters glühen am entlaubten Ast.<br />
Wie gleicht sein Vers dem ungeladenen Gast,<br />
der uns betrügt mit gleisnerischen Mienen.</p>
<p>Beschwer die Anmut nicht mit Edelsteinen,<br />
die ihrem Aug den sanften Glanz entwenden.<br />
Wähl, Dichter, von den Bildern nur die reinen,</p>
<p>die, was verschwiegen, schweigend uns noch spenden.<br />
Daß stumm die Träne wir des Abschieds weinen,<br />
zeig uns der Lilie Schnee in keuschen Händen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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