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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Die Unke komisch-groteske Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Die Unke</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jan 2020 20:35:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Die Unke komisch-groteske Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Angel kreischte und die Tür schlug zu.<br />
In einer Krypta tropfte vom Gewölbe<br />
Salpeterlicht, ein Knappe in einer Livree<br />
aus fleckigem, roten Samt, die Fasanenfeder<br />
an seinem Barett, sie wippte „Dich meine ich“,<br />
zog ihn an einem dünnen Seidenfaden,<br />
der aus dem Nabel ihm gesprossen war,<br />
er war ja nackt, zur Mitte hin, wo golden<br />
ein Thron erglänzte, auf diesem aber saß<br />
die fette Unke und schluchzte Wiegenlieder,<br />
die warmen Töne rannen an seiner Haut<br />
herab, ein Saft von wilden süßen Beeren,<br />
der Knappe wickelte die Seidenschnur<br />
ihr zärtlich um das Horn, den Purpurauswuchs,<br />
der aus der Stirn ihr ragte, sie aber sprach:<br />
„Du kommst zur rechten Zeit, in deiner Küche<br />
hat meiner Ratten Heer ja schon das Brot<br />
der Unschuld halb zerfressen, und meiner Vipern<br />
gespaltene Flammenzungen umlecken jetzt<br />
den Schoß der Liebsten, die aufzuckt unter ihnen<br />
und fast vergeht. Nun nimm, was gnädig wir<br />
dir zugedacht, den blauen Becher, kennst du<br />
den schönen noch, den einst beglückt dein Ahn<br />
an seinen Mund geführt, und trink, o trinke,<br />
des Lebens Wonne schwappt in ihm, das Blut,<br />
das wieder dich erwärmt zu hohen Fahrten,<br />
erblühter Lippen Duft und Liedes Kuß.“<br />
Er trank den Becher aus und Rufe von Vögeln,<br />
wie in der Nacht vom Waldbrand aufgescheucht,<br />
zerfetzten, singende Dolche, ihm das Herz.</p>
<p>&nbsp;</p>
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