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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Erwacht philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Erwacht</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2021 22:21:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Als wär uns Leuchten aufgespart, wenn wir auf Dämmerpfaden gehen, es ist wie helles Flügelwehen und Blicke, uns zu leiten zart. Als machte Moos die Steine weich, und Bäume sprächen wahr im Laube, ein Gurren tropft, die Turteltaube, und Schwäne gleiten, blütengleich. Und sinket Schwachheit in die Knie, wie wollen milde Händen tragen, ein Rosenwort [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/erwacht/">Erwacht</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als wär uns Leuchten aufgespart,<br />
wenn wir auf Dämmerpfaden gehen,<br />
es ist wie helles Flügelwehen<br />
und Blicke, uns zu leiten zart.</p>
<p>Als machte Moos die Steine weich,<br />
und Bäume sprächen wahr im Laube,<br />
ein Gurren tropft, die Turteltaube,<br />
und Schwäne gleiten, blütengleich.</p>
<p>Und sinket Schwachheit in die Knie,<br />
wie wollen milde Händen tragen,<br />
ein Rosenwort dem Müden sagen,<br />
es labe süßen Dufts Magie.</p>
<p>Und hüllet uns ein kalter Mond<br />
mit seinem weißen Leichenlinnen,<br />
wir fühlen goldne Tropfen rinnen<br />
und still den Himmel, der verschont.</p>
<p>Wo Seufzen aus dem Moore dringt<br />
und nach uns lecken Flammenzungen,<br />
ein Fittich ward um uns geschlungen,<br />
wir harren, bis die Lerche singt.</p>
<p>Und stimmen ihre Schwestern ein,<br />
sind wir der Dunkelheit entronnen.<br />
O wärmten dort uns Gnadensonnen,<br />
und sanfte Hand göß uns den Wein.</p>
<p>Doch fröstelnd sind wir aufgewacht,<br />
die Schatten schleichen aus dem Zimmer,<br />
die Möbel starren stumm wie immer,<br />
ein Blatt liegt welk, o Traum der Nacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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