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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Flüchtige Epiphanie religiöse Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Flüchtige Epiphanie</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 23:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöse Gedichte]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Aufgeschimmert war ein Antlitz an der kahlen Mauer. Und ein Lächeln ließ erzittern die erstarrte Trauer. Und wie Knospen, die sich öffnen, wenn die Schatten weichen, schrieben Blicke in die Herzen lichte Wunderzeichen. Die es fühlten, knieten nieder, bange Lippen lallten, wie noch hohe Mächte Trunkne nah am Abgrund halten. Und ein Stern begann zu [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/fluechtige-epiphanie/">Flüchtige Epiphanie</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgeschimmert war ein Antlitz<br />
an der kahlen Mauer.<br />
Und ein Lächeln ließ erzittern<br />
die erstarrte Trauer.</p>
<p>Und wie Knospen, die sich öffnen,<br />
wenn die Schatten weichen,<br />
schrieben Blicke in die Herzen<br />
lichte Wunderzeichen.</p>
<p>Die es fühlten, knieten nieder,<br />
bange Lippen lallten,<br />
wie noch hohe Mächte Trunkne<br />
nah am Abgrund halten.</p>
<p>Und ein Stern begann zu glimmen<br />
überm Haupt der Holden.<br />
Schlafes Gaze schien zerrissen,<br />
graue Wolke golden.</p>
<p>Als sie abends Kränze brachten,<br />
kindlich-fromm gewunden,<br />
Kerzen, dem Gesang zu leuchten,<br />
war das Bild verschwunden.<br />
&nbsp;</p>
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