<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Fremd lyrische Gedichte</title>
	<atom:link href="http://www.luxautumnalis.de/tag/fremd-lyrische-gedichte/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.luxautumnalis.de</link>
	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
	<lastBuildDate>Mon, 01 Jun 2026 00:15:41 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=3.9.40</generator>
	<item>
		<title>Fremd</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/fremd/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/fremd/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Nov 2021 23:03:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Fremd lyrische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=27779</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wie fremd ward ihm die Sonne, wie fremd der Mond, die Nacht. Wie fremd ward ihm die Wonne, die Blick und Kuß gebracht. Wie fremd ward, was er fühlte, es perlte ab wie Tau. Und was in ihm noch glühte, erlosch und wurde grau. Was zögernd er geschrieben, die feine Spur im Sand, ist Rätselschrift [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/fremd/">Fremd</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie fremd ward ihm die Sonne,<br />
wie fremd der Mond, die Nacht.<br />
Wie fremd ward ihm die Wonne,<br />
die Blick und Kuß gebracht.</p>
<p>Wie fremd ward, was er fühlte,<br />
es perlte ab wie Tau.<br />
Und was in ihm noch glühte,<br />
erlosch und wurde grau.</p>
<p>Was zögernd er geschrieben,<br />
die feine Spur im Sand,<br />
ist Rätselschrift geblieben,<br />
die keine Deutung fand.</p>
<p>Ein Tropfen, der sich wußte<br />
im Ozean allein,<br />
ein Weichtier ohne Kruste,<br />
zerkocht in Gottes Wein.</p>
<p>Fremd wurden ihm die Mienen,<br />
zu Masken bald erstarrt,<br />
ob sie zu lächeln schienen,<br />
ob höhnisch ihn genarrt.</p>
<p>Wie leicht der Blume Leben,<br />
wie still der Blume Tod.<br />
Wie leicht, sich hinzugeben,<br />
ein Duft im Abendrot.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/fremd/">Fremd</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/fremd/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
