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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Geflock verglühter Dankgesänge philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Geflock verglühter Dankgesänge</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 22:02:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Geflock verglühter Dankgesänge philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Sirrendes Geschmeiß ringsum – schwingt kein Horaz die Fliegenklatsche? * Siehst du im Wald die Bakchen schweifen? Sie kehren wie der Mond zurück, wenn seine Lenden schwellen. Doch die deinen Samen nahm, wird ihre Frucht zerreißen, sie einem wüsten Oger opfern. * Der Schnee auf Hymnengipfeln schmolz unter Satans schwarzer Sonne. Ein Wirbel steigt aus [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/geflock-vergluehter-dankgesaenge/">Geflock verglühter Dankgesänge</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sirrendes Geschmeiß ringsum –<br />
schwingt kein Horaz<br />
die Fliegenklatsche?</p>
<p>*</p>
<p>Siehst du im Wald die Bakchen schweifen?<br />
Sie kehren wie der Mond zurück,<br />
wenn seine Lenden schwellen.</p>
<p>Doch die deinen Samen nahm,<br />
wird ihre Frucht zerreißen,<br />
sie einem wüsten Oger opfern.</p>
<p>*</p>
<p>Der Schnee auf Hymnengipfeln<br />
schmolz unter Satans schwarzer Sonne.<br />
Ein Wirbel steigt aus stummen Furchen,<br />
Geflock verglühter Dankgesänge.</p>
<p>*</p>
<p>Der Herbst hat dir den Mund verstopft<br />
mit Büscheln trockener Gräser.<br />
Statt Augen blitzen, die dir eingesetzt<br />
die Meute, blinder Sehnsucht Scherben.<br />
Ins Schambein hat man dir gerammt,<br />
das keinem Hochfest je geschallt,<br />
ein Widderhorn.<br />
Die Krähe höhnt auf deiner Schulter<br />
der lächerlichen Vogelscheuche.</p>
<p>*</p>
<p>Gedämpfte Stimmen,<br />
Murmeln wie von Pilgern,<br />
die ins hohe Gras der Hymnen sanken.</p>
<p>Vom Abendwind verschluckte Vogelrufe,<br />
ein leises Schluchzen nur,<br />
als tropfe Harz<br />
aus einer Rinde,<br />
nachdem der bronzene Klang<br />
der Axt im Laub der Dämmerung<br />
verwehte.</p>
<p>*</p>
<p>Als ob der Sprachstrom münden wollte,<br />
ward über ihm der Himmel weit,<br />
und weicher glitt der azurgrüne Vers.<br />
Leichter, wie das Bild der Wolken,<br />
trägt er nun der Schwermut schwarzen Schaum.<br />
Und was ihm dämmernd Ufer streuten,<br />
des Sommers leer gesungene Nester,<br />
ausgepreßter Früchte Schalen,<br />
der Blüten Purpur, den verblaßten,<br />
hüllt ein er wie die dunkle Göttin<br />
alles Unerlöste<br />
in einen Nimbus gnädigen Verrauschens.<br />
Ihm ist, er dürfe endlich schlafen,<br />
nachdem sie Salz geschmeckt,<br />
die lange heimatlos gelallt, die Lippe.</p>
<p>&nbsp;</p>
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