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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Horaz Oden Buch III 24 Carmina römische Lyrik metrische Übersetzung</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Horaz, Oden, Buch III, 24</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2015 13:19:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungen und Nachdichtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Horaz Oden Buch III 24 Carmina römische Lyrik metrische Übersetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Intactis opulentior thesauris Arabum et divitis Indiae caementis licet occupes terrenum omne tuis et mare publicum: si figit adamantinos summis verticibus dira Necessitas clavos, non animum metu, non mortis laqueis expedies caput. campestres melius Scythae, quorum plaustra vagas rite trahunt domos vivunt et rigidi Getae, inmetata quibus iugera liberas fruges et Cererem ferunt nec cultura [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/horaz-oden-buch-iii-24/">Horaz, Oden, Buch III, 24</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Intactis opulentior<br />
thesauris Arabum et divitis Indiae<br />
caementis licet occupes<br />
terrenum omne tuis et mare publicum:</p>
<p>si figit adamantinos<br />
summis verticibus dira Necessitas<br />
clavos, non animum metu,<br />
non mortis laqueis expedies caput.</p>
<p>campestres melius Scythae,<br />
quorum plaustra vagas rite trahunt domos<br />
vivunt et rigidi Getae,<br />
inmetata quibus iugera liberas</p>
<p>fruges et Cererem ferunt<br />
nec cultura placet longior annua<br />
defunctumque laboribus<br />
aequali recreat sorte vicarius.</p>
<p>illic matre carentibus<br />
privignis mulier temperat innocens<br />
nec dotata regit virum<br />
coniunx nec nitido fidit adultero;</p>
<p>dos est magna parentium<br />
virtus et metuens alterius viri<br />
certo foedere castitas,<br />
et peccare nefas aut pretium est mori.</p>
<p>o quisquis volet inpias<br />
caedis et rabiem tollere civicam,<br />
si quaeret pater urbium<br />
subscribi statuis, indomitam audeat</p>
<p>refrenare licentiam,<br />
clarus postgenitis: quatenus, heu nefas<br />
virtutem incolumem odimus,<br />
sublatam ex oculis quaerimus invidi.</p>
<p>quid tristes querimoniae,<br />
si non supplicio culpa reciditur,<br />
quid leges sine moribus<br />
vanae proficiunt, si neque fervidis</p>
<p>pars inclusa caloribus<br />
mundi nec Boreae finitimum latus<br />
durataeque solo nives<br />
mercatorem abigunt, horrida callidi</p>
<p>vincunt aequora navitae,<br />
magnum pauperies opprobrium iubet<br />
quidvis et facere et pati<br />
virtutisque viam deserit arduae?</p>
<p>vel nos in Capitolium,<br />
quo clamor vocat et turba faventium,<br />
vel nos in mare proximum<br />
gemmas et lapides aurum et inutile,</p>
<p>summi materiem mali,<br />
mittamus, scelerum si bene paenitet.<br />
eradenda cupidinis<br />
pravi sunt elementa et tenerae nimis</p>
<p>mentes asperioribus<br />
formandae studiis. nescit equo rudis<br />
haerere ingenuus puer<br />
venarique timet, ludere doctior,</p>
<p>seu Graeco iubeas trocho<br />
seu malis vetita legibus alea,<br />
cum periura patris fides<br />
consortem socium fallat et hospites</p>
<p>indignoque pecuniam<br />
heredi properet. scilicet inprobae<br />
crescunt divitiae, tamen<br />
curtae nescio quid semper abest rei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Du protzt mehr als der Araber,<br />
sein Gold schläft, mehr als der reiche Inder,<br />
mit Bauklötzen magst alles Land<br />
auf Erden zupflastern du, zuschütten jedes Meer.</p>
<p>Und doch, wenn seine eisernen Nägel<br />
Schicksalsgrauen dir ins Giebelfeld treibt, die Angst<br />
vor dem Ende wirst nie du los,<br />
nie die Schlinge, die bald straffer sich fühlt am Hals.</p>
<p>Wie streift glücklicher durch das Feld<br />
der Skythe, der sein Zelt hoch auf dem Karren führt,<br />
und die struppigen Geten, die auf<br />
grenzenlosem Gefild pflücken, was ihnen schmeckt,</p>
<p>Ceres gönnt ihnen ihr Korn. Und wer<br />
satt hat jährlicher Saat Ernte als Ackersmann,<br />
er läßt ruhen den Pflug, den faßt<br />
ein Mann, Loswurf ersieht treulich ihn aus, für ihn.</p>
<p>Dort sind Kinder der fremden Frau<br />
in der Obhut der Stiefmutter, sie nimmt sie an.<br />
Nicht gibt Mitgift der Frau die Macht,<br />
nicht wirft Treue sie hin strahlendem Liebhaber.</p>
<p>Die Mitgift ist der Eltern Gut<br />
fürs Gutsein, und in Scheu wahrt sich vor fremdem Mann<br />
Reinheit rein ihren treuen Bund,<br />
Verfehlung ist Schuld, die nur der Tod entsühnt.</p>
<p>O wer Frevel des Mordens wird<br />
und des Bürgerkriegs Tollwut von uns nehmen, wenn<br />
nach der Inschrift er strebt auf den<br />
Stelen „Vater der Stadt“, wage zu zügeln er</p>
<p>ungezügelte Freiheit.<br />
Ruhm sei ihm bei der Nachwelt, uns die Schande, da<br />
wir, lebt es noch, verachten das<br />
Edle, schwand es dahin, stieren ihm nach vergrämt.</p>
<p>Wie ist öde das Klagelied,<br />
wenn der Schandfleck nicht wird gnadenlos ausgebrannt,<br />
wie sind ohne Gewissen Schall<br />
und Rauch Recht und Gesetz, wenn nicht der Weltteil, der</p>
<p>brennt von Sonnen der Wüste, nicht<br />
die Sturmwind überstreicht, nordische Steppen, noch<br />
das vom Eise verkrustete Land<br />
Krämerseelen verscheuchen, selbst die Schrecken des Meers</p>
<p>meistern pfiffige Seefahrer.<br />
Schämst der Armut du dich, treibt sie zu äußerstem<br />
Tun und Leiden dich an und den<br />
Pfad der Tugend verläßt sie, allzu steil ist er.</p>
<p>Laßt uns zum Kapitol, wo der Lärm<br />
schallt des feiernden Volks, laßt uns zum Strande des<br />
Meeres Gemmen und Geschmeide, den Tand<br />
des nichtsnutzigen Golds, es ist der Urquell der</p>
<p>schlimmsten Übel, hintragen, wenn<br />
wahrhaft Reue uns packt für die Vergehen all.<br />
Zu ersticken die Keime der<br />
entarteten Begier gilt es, verweichlichte</p>
<p>Seelen härter zu machen durch<br />
Disziplin. Auf dem Pferd ruhig zu sitzen, der<br />
feine Knabe versteht es nicht,<br />
Angst faßt ihn vor der Jagd, Spielen ist seine Welt,</p>
<p>ob du heißt ihn den griechischen<br />
Reifen treiben, ob du Würfel ihm vorlegst, trotz<br />
des Verbotes. Betrügt doch auch<br />
selbst der Vater den Geschäftsfreund und die eigenen</p>
<p>Gäste, unwertem Sohne häuft<br />
er sein Erbteil so an. Stinkt auch der Reichtum schon<br />
gen Himmel, dennoch wittert er<br />
Neues immerfort, das ihm in der Nase juckt.</p>
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