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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Ich hör von fern den trüben Psalm lyrisches Gedicht Sonett Shakespeare-Sonett</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Ich hör von fern den trüben Psalm</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2015 19:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Du säumtest lang am Ufer, hast viel Zeit Vertan mit Lebensspuk, als wär zu lesen Aus Windes Chiffren Lust und Ewigkeit. Als könntest du am Meeresschaum genesen. Du hast auf deinen grauen Lebensgang dir Talmiglanz von Versen ausgestreut. Wie Liebesspuk hat dich der Muschelklang der Sehnsucht an das Ufer angetäut. Doch ist die Zeit schon [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ich-hoer-von-fern-den-trueben-psalm/">Ich hör von fern den trüben Psalm</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Du säumtest lang am Ufer, hast viel Zeit<br />
Vertan mit Lebensspuk, als wär zu lesen<br />
Aus Windes Chiffren Lust und Ewigkeit.<br />
Als könntest du am Meeresschaum genesen.</p>
<p>Du hast auf deinen grauen Lebensgang<br />
dir Talmiglanz von Versen ausgestreut.<br />
Wie Liebesspuk hat dich der Muschelklang<br />
der Sehnsucht an das Ufer angetäut.</p>
<p>Doch ist die Zeit schon um. Ich hör von fern<br />
die dumpfen Glocken und den trüben Psalm.<br />
Was dir ein Angesicht versprach, der Stern<br />
der Tat, verlischt in großer Worte Qualm.</p>
<p>Du säumtest lang am Ufer, hast die Zeit<br />
Vertan. Die Brandung schreit: Bist du bereit?</p>
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