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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Im Dickicht der Sprache Sonette lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Im Dickicht der Sprache</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Aug 2023 22:05:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Im Dickicht der Sprache Sonette lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Fern gehen die Ströme, zu münden im Grenzenlosen, und die uns Keime geweckt aus dunkelnden Krumen, daß wir Altäre schmückten mit flammenden Rosen, die Strahlen verglommen in nächtlichen Geisterblumen. Die Pfade, die wir tags durchs Dickicht der Sprache uns bahnten, überwucherte Nacht jäh mit Farnen, die Lichtung blühender Verse ward staubige Brache, Gras starrte, umwickelt [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/im-dickicht-der-sprache/">Im Dickicht der Sprache</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Fern gehen die Ströme, zu münden im Grenzenlosen,<br />
und die uns Keime geweckt aus dunkelnden Krumen,<br />
daß wir Altäre schmückten mit flammenden Rosen,<br />
die Strahlen verglommen in nächtlichen Geisterblumen.</p>
<p>Die Pfade, die wir tags durchs Dickicht der Sprache<br />
uns bahnten, überwucherte Nacht jäh mit Farnen,<br />
die Lichtung blühender Verse ward staubige Brache,<br />
Gras starrte, umwickelt von tauumzitterten Garnen.</p>
<p>So sind wir schweigend zum Uferschilfe geschritten<br />
und streuten, was uns geblieben, der Lilie Leuchten<br />
aufs Wasser, als hätte Liebe umsonst nicht gelitten,<br />
wenn Scheideblicke die bleichen Wangen ihr feuchten.</p>
<p>Laß, Dichter, den Vers auf Wassern, nachtgrünen, hinschweben,<br />
die scheue Blüte von Mondes Küssen erbeben.</p>
<p>&nbsp;</p>
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