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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Im Eignen fremd Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Im Eignen fremd</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Aug 2024 22:12:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Sänger, den fatale List gezwungen, zu atzen eine fremde Kuckucksbrut, hat wohl sein süßes Lied auch ihr gesungen, doch sie singt nicht, wie sänge eignes Blut. Die unter warmer Haut verwachsen, Splitter, sie bleiben fremd. Und immer schmeckt der Kuß der fremden Wirklichkeit ein wenig bitter. Fremd bleibt des eignen Denkens dunkler Fluß. Der [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/im-eignen-fremd/">Im Eignen fremd</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Sänger, den fatale List gezwungen,<br />
zu atzen eine fremde Kuckucksbrut,<br />
hat wohl sein süßes Lied auch ihr gesungen,<br />
doch sie singt nicht, wie sänge eignes Blut.</p>
<p>Die unter warmer Haut verwachsen, Splitter,<br />
sie bleiben fremd. Und immer schmeckt der Kuß<br />
der fremden Wirklichkeit ein wenig bitter.<br />
Fremd bleibt des eignen Denkens dunkler Fluß.</p>
<p>Der Schnee auf deiner Verse Feld ist fahl,<br />
fahl, Dichter, ist, was ihn nicht schmilzt, das Licht.<br />
Ob unten Keime schlafen, die einmal</p>
<p>ein Sommer weckt zu Lilien oder Schlehen,<br />
magst hoffen du, doch wissen kannst du’s nicht.<br />
Und wenn’s geschieht, wirst du es nicht mehr sehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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