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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Im Zeitverlies ergraut Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Im Zeitverlies ergraut</title>
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		<pubDate>Mon, 12 May 2025 22:15:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Im Zeitverlies ergraut Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das Licht staut sich am sanft gewölbten Blatt und rinnt herab zu dunklen Seufzens Wellen, die aus dem Schlaf der grünen Erde quellen. Ihr Traumbild ward am Aschenrauch nicht matt. Ein Schattenpfeil, der durch das Flimmern schoß, geflügelt dringt sein Schwirren durch die Stille. Apollon wollte, daß es erdwärts quille, das Blut, aus dem die [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/im-zeitverlies-ergraut/">Im Zeitverlies ergraut</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Licht staut sich am sanft gewölbten Blatt<br />
und rinnt herab zu dunklen Seufzens Wellen,<br />
die aus dem Schlaf der grünen Erde quellen.<br />
Ihr Traumbild ward am Aschenrauch nicht matt.</p>
<p>Ein Schattenpfeil, der durch das Flimmern schoß,<br />
geflügelt dringt sein Schwirren durch die Stille.<br />
Apollon wollte, daß es erdwärts quille,<br />
das Blut, aus dem die Wunderblume sproß.</p>
<p>Der Augenblick ist ohne uns vollkommen.<br />
Wir sehen, wie der Schmerz der Liebe taut,<br />
vom Glanz des Schnees geblendet nur verschwommen.</p>
<p>Gewißheit, die durch Zweifels Dickicht blaut,<br />
zermürbte Lippe heißt sie nicht willkommen.<br />
O heißes Herz, im Zeitverlies ergraut.</p>
<p>&nbsp;</p>
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