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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; In der Früh Gedichte über Koblenz und Metternich lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>In der Früh</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Dec 2023 23:24:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und poetische Texte über Koblenz, Koblenz-Metternich, die Eifel und den Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[In der Früh Gedichte über Koblenz und Metternich lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Mähre hab ich noch gehört, Geklapper schwer und müder Hufe, vom Leben noch nicht ganz verstört, sang leis ich auf bemooster Stufe. Das dunkle Muhen in der Früh hat aus dem Traume mich gerissen, ich fror und fühlte warm das Vieh, gefleckten Fells schwoll mir das Kissen. Und himmelblau war das Geläut, mich hat [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/der-frueh/">In der Früh</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mähre hab ich noch gehört,<br />
Geklapper schwer und müder Hufe,<br />
vom Leben noch nicht ganz verstört,<br />
sang leis ich auf bemooster Stufe.</p>
<p>Das dunkle Muhen in der Früh<br />
hat aus dem Traume mich gerissen,<br />
ich fror und fühlte warm das Vieh,<br />
gefleckten Fells schwoll mir das Kissen.</p>
<p>Und himmelblau war das Geläut,<br />
mich hat der Hymnen Gischt getragen,<br />
gleich einem Boot, das unvertäut<br />
getrieben wird aufs Meer der Sagen.</p>
<p>Dann hob der Rhythmus fremder Zungen<br />
das mütterliche Wort hinan<br />
in eine Apsis, lichtdurchdrungen,<br />
sein Kelch ward schmerzlich aufgetan.</p>
<p>Ein Rosengarten hat den Knaben<br />
ins Dickicht seines Dufts gelockt,<br />
ich sog den Wohllaut mir aus Waben,<br />
schwieg vor der Tafel, dumpf, verstockt.</p>
<p>Bis jener rann auf weißen Lenden<br />
die Milch des Monds aus schwarzem Laub,<br />
ein Klatschen traf aus heißen Händen,<br />
ein zartes Bild zerfiel zu Staub.</p>
<p>&nbsp;</p>
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