<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Liebe laß uns reisen Liebesgedichte philosophische Gedichte</title>
	<atom:link href="http://www.luxautumnalis.de/tag/liebe-lass-uns-reisen-liebesgedichte-philosophische-gedichte/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.luxautumnalis.de</link>
	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
	<lastBuildDate>Sat, 18 Apr 2026 22:01:13 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=3.9.40</generator>
	<item>
		<title>Liebe, laß uns reisen</title>
		<link>http://www.luxautumnalis.de/liebe-lass-uns-reisen/</link>
		<comments>http://www.luxautumnalis.de/liebe-lass-uns-reisen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Nov 2023 23:10:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe laß uns reisen Liebesgedichte philosophische Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.luxautumnalis.de/?p=31296</guid>
		<description><![CDATA[<p>Herbstliches Laub, noch glüht’s, die Sonne aber fahlt, und früh weicht sie den Schatten. Wir zögern, wenn ein loses Blatt uns auf die Schulter fällt, und atmen scheu den Fäulnisodem ein, der aus den Gärten dringt, wo Quitten noch wie gelbe Lampions ins Zwielicht flackern und Birnen, von Pigmenten schwarz gefleckt, Gekrächz und Hieben krummer [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/liebe-lass-uns-reisen/">Liebe, laß uns reisen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Herbstliches Laub, noch glüht’s, die Sonne aber<br />
fahlt, und früh weicht sie den Schatten. Wir zögern,<br />
wenn ein loses Blatt uns auf die Schulter fällt,<br />
und atmen scheu den Fäulnisodem ein,<br />
der aus den Gärten dringt, wo Quitten noch<br />
wie gelbe Lampions ins Zwielicht flackern<br />
und Birnen, von Pigmenten schwarz gefleckt,<br />
Gekrächz und Hieben krummer Schnäbel harren.<br />
In morscher Angel ächzt die Kirchhoftür,<br />
und heißer Docht umknistert kalten Schlaf.<br />
Der späten Garben nebelblasse Ballen<br />
sind wie verlorene Fracht vorbeigeschwommen.<br />
Wir gehen durch den Forst, nur Schimmer Taus<br />
sagt uns, daß einmal Tag gewesen ist,<br />
kein Zwitschern weiß vom hohen Blau des Himmels.<br />
Wie Hermes scheinst du mich zum Strom zu leiten,<br />
sein Rauschen ruft schon jenem Chore gleich,<br />
der einst dem Blinden in Kolonos Licht<br />
der Hoffnung auf Entrückung hat gespendet.<br />
Geh, Liebe, du voran, ich habe Angst,<br />
zu straucheln und den Pfad nicht mehr zu finden<br />
in diesem Irrsal wild-verworrenen Lebens.<br />
Seh ich den Abendstrahl im Haar dir glimmen,<br />
die Anmut deines Gangs die Schilfe streifen,<br />
ist mir, ein Band hält mich, wenn rings die Leere<br />
hinabgraut, wo kein wahres Bild mehr blüht.<br />
Und wendest du dich um, sagt mir dein Auge,<br />
sagt mir sein feuchter Glanz, wir sind am Ziel,<br />
hier ist das Ufer, seufzt schäumend auf die Welle,<br />
harrt unsrer letzten Fahrt ein leichtes Boot.<br />
O laß uns reisen, Liebe, laß uns reisen,<br />
uns wiegen vom Geschluchze weicher Wasser.<br />
Wir fragen nicht wohin und nicht wie weit,<br />
nicht, ob der bleiche Mond der Fährmann sei,<br />
nicht, ob sein Strahl ans fremde Eiland reiche,<br />
wo Ahnengeister lächelnd uns erkennen.<br />
Laß, Liebe, uns wie schon vergessene Blumen<br />
die Knospen unterm Mond noch einmal öffnen,<br />
daß milder Duft um unsern Abschied sei.<br />
O laß uns reisen, Liebe, laß uns reisen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/liebe-lass-uns-reisen/">Liebe, laß uns reisen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.luxautumnalis.de/liebe-lass-uns-reisen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
