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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Lyrische Vignetten lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Lyrische Vignetten</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Dec 2025 23:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Vignetten lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>1 Durchs Mauseloch des Vorgefühls für die Gefahr im Schattenlaub mußt du dich winden, das Salz des Traumes aus den Wimpern reiben, um in der Lichtung noch zu sehen, wie friedlich äst das scheue Wild. 2 Mußt dich zwängen durch die enge Pforte, die zur Aussicht lädt, zur klaren, wahren, stillen, über eine Wendeltreppe bangen [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/lyrische-vignetten/">Lyrische Vignetten</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>1</p>
<p>Durchs Mauseloch<br />
des Vorgefühls<br />
für die Gefahr im Schattenlaub<br />
mußt du dich winden,<br />
das Salz des Traumes<br />
aus den Wimpern reiben,<br />
um in der Lichtung noch zu sehen,<br />
wie friedlich äst<br />
das scheue Wild.</p>
<p>2</p>
<p>Mußt dich zwängen<br />
durch die enge Pforte,<br />
die zur Aussicht lädt,<br />
zur klaren, wahren, stillen,<br />
über eine Wendeltreppe<br />
bangen Fledermausgewühls.</p>
<p>3</p>
<p>In die dunkle Furche Angst<br />
mußt dich schmiegen<br />
auf dem Gottesacker,<br />
um blitzen sie zu sehen<br />
die tausend kalten Nägel,<br />
gehämmert<br />
in den schwarzlackierten Sarg<br />
der Winternacht.</p>
<p>4</p>
<p>Gelassen magst<br />
ins Gras dich strecken,<br />
das vom Gesumm<br />
der Bienen zittert,<br />
wenn kühle Tropfen<br />
Taus dir auf die Stirne rinnen.</p>
<p>5</p>
<p>Hat gereicht sie dir,<br />
der überschäumt<br />
von herbem Duft,<br />
den Becher ihres Munds,<br />
lehne dich zurück<br />
im Safransamt<br />
des Abendrots.</p>
<p>6</p>
<p>Des Lebens Linien,<br />
verwischt<br />
im Schwelen<br />
trunkner Glut.</p>
<p>Das Bild der Heimat,<br />
versunken halb<br />
in der Erinnerungen<br />
Schnee.</p>
<p>Der Freunde Ruf,<br />
Adieu,<br />
überweht schon<br />
vom Gebraus der Gischt.</p>
<p>7</p>
<p>Karfreitagsstille.<br />
Nur das harte Holz der Klapper ächzt.</p>
<p>Verhängt<br />
mit einem schwarzen Bahrtuch,<br />
wo Verlassenheit<br />
geschrien fernem Gott,<br />
das Kreuz.</p>
<p>Erstickt am eignen Hauch,<br />
das bei obszönen Lallern<br />
einen keuschen Mund gesucht,<br />
das Wort.</p>
<p>8</p>
<p>Pfade, überwachsen, am blauen Totenmaar,<br />
Ahnungen, aufgesprudelt aus dem Grund.<br />
Fern hörst du singen blasser Knaben Schar.<br />
Still, sei still! Geister haben keinen Mund.</p>
<p>Und liegst du müd an hohen Sommers Saum,<br />
Erinnerungen, Duft von Heu, vor Tag gemäht.<br />
Wolke, o himmlisch-vergänglicher Schaum.<br />
Schlaf ein, schlaf! Es ist worden spät.</p>
<p>&nbsp;</p>
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