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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Macht und Ohnmacht der Sprache</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Macht und Ohnmacht der Sprache</title>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2014 19:34:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Macht und Ohnmacht der Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Im Jubel des Siegers, den die Schicksalswoge ins Licht hob, oder im Gestöhn des von eben diesem Sieg Niedergetretenen, der in die mondbeschienene Kloake nach Rache schreit und hündisch gegen die mamorweiße Apathie der Götter aufheult – darin ist lauter Wahrheit. Und doch ist dieser Jubel, dieses Stöhnen, wenn dirʼs nicht selber widerfährt – sondern [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/macht-und-ohnmacht-der-sprache/">Macht und Ohnmacht der Sprache</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jubel des Siegers,<br />
den die Schicksalswoge ins Licht hob,<br />
oder im Gestöhn des von eben diesem Sieg<br />
Niedergetretenen, der in die mondbeschienene<br />
Kloake nach Rache schreit<br />
und hündisch gegen die mamorweiße Apathie<br />
der Götter aufheult –<br />
darin ist lauter Wahrheit.</p>
<p>Und doch ist dieser Jubel, dieses Stöhnen,<br />
wenn dirʼs nicht selber widerfährt –<br />
sondern du hörst es an gelassen<br />
vom Ufer des Lukrez,<br />
oder du hörst davon im Goldschnitt der Legende,<br />
oder liest es bloß in solchen Zeilen –</p>
<p>es ist wie Farbe einer Frucht,<br />
wie immer schimmernd, immer leuchtend –<br />
es schläft das Fruchtfleisch unter ihrer Schale,<br />
Traum ist sein süßer oder bitterer Geschmack.</p>
<p>Oder kannst zum wenigsten aus diesen Versen<br />
den Duft, das Fluidum du wittern,<br />
das zur Erfahrung lockt,<br />
in die Tiefe der Empfindung,<br />
zu weher Lust, zum Schmerz?</p>
<p>So ist die Sprache, alle Sprache,<br />
auch die vom Schnee des Gipfels flimmert,<br />
von Lebensodem schwellend,<br />
und ohnmächtig sinkt sie ein,<br />
wie Sehnsuchtsnebel über eine Landschaft<br />
verhüllter Blüten schleicht,<br />
einsamer Pfade Überwuchertsein,<br />
goldrauchendes Verwunschensein<br />
aufgelassner Gärten<br />
und alter Gräber umgefallener Stein.</p>
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