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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Monolog der einsamen Mütze lyrische Gedichte komisch-groteske Gedichte Iamben</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Monolog der einsamen Mütze</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Feb 2018 18:10:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Komische und groteske Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Monolog der einsamen Mütze lyrische Gedichte komisch-groteske Gedichte Iamben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie ich den Sommer hasse, dies grüne Leben, wie schmachtend Strahl sich auf der Welle suhlt, wenn Blumen nackend sich dem Winde biegen, was Bienen, ganz von süßem Duft verdummt, halb schlafend ins Ohr der weißen Nesseln schwätzen. Wie gut, daß Dämmer eines Schrankes mich umhüllt, und nur durch Ritzen Schimmer milchig sickern, wo Dunkelheit [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/monolog-der-einsamen-muetze/">Monolog der einsamen Mütze</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich den Sommer hasse, dies grüne Leben,<br />
wie schmachtend Strahl sich auf der Welle suhlt,<br />
wenn Blumen nackend sich dem Winde biegen,<br />
was Bienen, ganz von süßem Duft verdummt,<br />
halb schlafend ins Ohr der weißen Nesseln schwätzen.<br />
Wie gut, daß Dämmer eines Schrankes mich umhüllt,<br />
und nur durch Ritzen Schimmer milchig sickern,<br />
wo Dunkelheit das flackernde Geschrei erstickt.<br />
Und ist das Holz so alt und modermuffig,<br />
sinkt Flieders Atem süßlich durchs Gebälk,<br />
wenn die das Herz zerfleischen Schnäbel kratzen<br />
ins Blau des Himmels Streifen von Gesang.<br />
Wie ich den Sommer hasse, dies geile Hecheln<br />
und Überschnappen, wenn strotzend Busch und Gras<br />
die Augen hissen rot und gelb und Knospen<br />
das Maß des Anstands überschwellen, geplatzt<br />
von zu viel Sonnenkitzel Keime schütten<br />
und Flaum und Schaumes Fieder findet Wehr<br />
nicht mehr am Gartenzaun, hoch zwitschernd quellen<br />
aus Nest und Erdenloch die Rufe, heiß<br />
und naß an wilde Ohren, wilde Mäuler.<br />
Am ärgsten widert Schamlosigkeit<br />
mich an, da frechem Wind und blanken Strahlen<br />
Gekringel blonder Locken luftig glänzt<br />
und meiner weichen Hut fatal entrissen<br />
wollüstigem Gaffen preisgegeben ist.<br />
Ach einst die zarten Ohren, frostgerötet,<br />
entblößten Muscheln kann den feuchten Lärm<br />
geistlosen Raschelns, Lallens, Stöhnens<br />
des Sommerfiebers nicht ich dämpfen,<br />
vor Phrasen kitschig angemalten Munds<br />
in schwüler Nacht abschirmen nicht.<br />
Ich denke traurig der in Fächern unten<br />
verkrochnen Freunde, des dicken Wolle-Schals,<br />
des Handschuhpaars: Wie mag es ihnen gehen?</p>
<p>&nbsp;</p>
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