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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Natur und Kunst VII lyrische Gedichte Zeitgedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Natur und Kunst VII</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Feb 2018 20:37:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Natur und Kunst VII lyrische Gedichte Zeitgedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Was Kopfweh macht, ist keine Kunst. Die mit Rätseln locken, mit Rätseln kirren und verwirren schick, sind innen faul, nicht süß und reif. In steinigen Furchen zappelnd, mimen sie Atemlosigkeit, als klömmen sie auf steilen Pfaden, doch flach sind ihre Rhythmen, ungefiedert. Die mit Verses Stricken würgen, sich an deinem Keuchen laben, statt Reime Angeln [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/natur-und-kunst-vii/">Natur und Kunst VII</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was Kopfweh macht, ist keine Kunst.<br />
Die mit Rätseln locken, mit Rätseln<br />
kirren und verwirren schick,<br />
sind innen faul, nicht süß und reif.</p>
<p>In steinigen Furchen zappelnd, mimen<br />
sie Atemlosigkeit, als klömmen<br />
sie auf steilen Pfaden, doch flach<br />
sind ihre Rhythmen, ungefiedert.</p>
<p>Die mit Verses Stricken würgen,<br />
sich an deinem Keuchen laben,<br />
statt Reime Angeln legen zartem<br />
Fuß, daß vor dem Ziel du strauchelst,</p>
<p>Unreine sind es, ohne Muse,<br />
ihre Ironie grinst schadenfroh.<br />
Das Glück graziös gelöster Knoten<br />
als schales Happy-end zu schmähen,</p>
<p>bezeugt den Unflat stumpfer Seelen,<br />
ruchlosen Ungeist, Verbrecher-Sinn.<br />
Der Beschwörung angeschwollner Hals,<br />
mit Blutwurst fett geölte Bilder</p>
<p>machen dreiste Lügen kenntlich.<br />
Krüppel hassen das Naturgemäße,<br />
der Anmut Gleiten, hohes Schreiten<br />
an abendrötlich weich gewellten</p>
<p>Flüssen, Schwan des Worts, auf Wassern<br />
blühend, zarte Gräse schüttert<br />
Pfiff des Pan, hysterisch wiegeln<br />
sie Staub zu falschen Wolken auf,</p>
<p>blind für Blattes feine Adern,<br />
Sinn, der frei an Zweigen wächst,<br />
im Geist des hohen Himmels grünt,<br />
in Schicksalsstürmen zittert und</p>
<p>im Herbst des Lebens willig welkend<br />
helle Schöne dunklem Sterben leiht.<br />
Das echte Blatt zerreißen sie und<br />
kleben die Fetzen auf das leere,</p>
<p>Wortes hohe Rose, entflammt<br />
im Abend stummer Trauer, kaut<br />
kalter Künstlichkeit Gebiß,<br />
reiner Quelle Mund, die Kräuter</p>
<p>im zarten Moos mit Flüstern nährend,<br />
verätzen sie mit roter Spucke<br />
eines Schreis, doch schmerzt sie<br />
nichts in aufgemalten Wunden.</p>
<p>Veilchens warme Röte hat Liebes-<br />
kuß behaucht, aufgedunsne<br />
Wangen haben Fieberflecken<br />
oder falsches Rouge der Eitelkeit.</p>
<p>Wahre Schöne schlendert offnen<br />
Haars durch milde Tropfen Lichts,<br />
Abendstern ist Morgenstern,<br />
Augenblick ist Ewigkeit.</p>
<p>Ihre Zirkuspuppe schleppen sie<br />
am Schopf durch der Manege trampelndes<br />
Gejohle. Nicht stillen Dankes Träne,<br />
stieren Blicks ist Schänders Glück.</p>
<p>&nbsp;</p>
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