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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Noch glühen Rosen philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Noch glühen Rosen</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2022 22:40:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Noch glühen Rosen in der Dämmerung, doch hat den Duft gedämpft ein kühler Mond, als käme Hauch von herberen Gestaden, wo tief im Schilf des Abends, wenn es singt, ein kleiner Junge nach den Nestern späht, nach Teichrohrsängers milchigen Schalen, erdbraun gesprenkelt, ob es vier sind oder fünf. Nun fühlt sein Fuß den Sand noch [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/noch-gluehen-rosen/">Noch glühen Rosen</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Noch glühen Rosen in der Dämmerung,<br />
doch hat den Duft gedämpft ein kühler Mond,<br />
als käme Hauch von herberen Gestaden,<br />
wo tief im Schilf des Abends, wenn es singt,<br />
ein kleiner Junge nach den Nestern späht,<br />
nach Teichrohrsängers milchigen Schalen, erdbraun<br />
gesprenkelt, ob es vier sind oder fünf.<br />
Nun fühlt sein Fuß den Sand noch sonnenwarm,<br />
du aber hörst, hörst Wellen klatschen, siehst,<br />
wie er die Muschel aufhebt an das Ohr,<br />
und du erkennst, da sich im Blau der Augen<br />
der Feenschein des Meeres schäumend bricht,<br />
erkennst im Kind, das einsam Atem holt<br />
und allem haucht, dich selbst in früher Zeit.<br />
Und wieder andre Abendstunden tun<br />
sich auf wie Fenster, Waben süßen Lichts,<br />
wo sich der Anmut weiche Ründe wölbt,<br />
wo Schatten blauen auf der Schultern Schnee,<br />
und Flattern wie Erstaunens jäher Flügel<br />
die Hand durch Ranken gelber Rosen streift.<br />
Und reckt sie sich, des Haares wildes Wasser<br />
zu stauen auf in strenger Flechten Bett,<br />
erkennst du sie, die welker Sehnsucht Blatt<br />
dir feuchten konnte mit dem Glanz der Nacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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