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	<title>Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung &#187; Ohne Hoffnung Wittgenstein-Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte</title>
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	<description>Gedichte, philosophische Essays, philosophische Sentenzen und Aphorismen, Übersetzungen antiker und moderner lyrischer Dichtung</description>
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		<title>Ohne Hoffnung</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Aug 2024 22:10:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hortirhenani]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Wittgenstein-Sonette]]></category>
		<category><![CDATA[Ohne Hoffnung Wittgenstein-Sonette philosophische Gedichte lyrische Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Esperanto. Das Gefühl des Ekels, wenn wir ein erfundenes Wort mit erfundenen Ableitungssilben aussprechen. Das Wort ist kalt, hat keine Assoziationen und spielt doch „Sprache“. Ludwig Wittgenstein &#160; Als griffest eines Fremden Hand du blind, und was du fühlst ist nur ein Stumpf, ein glatter. Des Lebens Stimmen werden dumpfer, matter, als riefen, die vom [&#8230;]</p><p>The post <a href="http://www.luxautumnalis.de/ohne-hoffnung/">Ohne Hoffnung</a> appeared first on <a href="http://www.luxautumnalis.de">Lux autumnalis – Philosophie und Dichtung</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Esperanto. Das Gefühl des Ekels, wenn wir ein erfundenes Wort mit erfundenen Ableitungssilben aussprechen. Das Wort ist kalt, hat keine Assoziationen und spielt doch „Sprache“.</em></p>
<p>Ludwig Wittgenstein</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als griffest eines Fremden Hand du blind,<br />
und was du fühlst ist nur ein Stumpf, ein glatter.<br />
Des Lebens Stimmen werden dumpfer, matter,<br />
als riefen, die vom Schnee verschüttet sind.</p>
<p>Das Aug der Liebe war nur buntes Glas.<br />
Wie zarte Haut, von Strahlen aufgeschnitten,<br />
sind Seelen, die den Sonnenpfad durchschritten,<br />
verwehte Schuppen, fetter Maden Fraß.</p>
<p>Das nicht vom Schmerz beseelte Wort ist kalt,<br />
es torkelt wie an wirren Silberdrähten<br />
die Puppe, strohgefüllt und grell bemalt.</p>
<p>Sie spielen Sprache, doch die Worte gleichen<br />
gepreßtem Hauch von Lippen, zugenähten.<br />
Die Frucht des Sinns ist faul, die sie uns reichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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